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Die WM-Stars - Mexikos Rafa Marquez: El Kaiser de Michoacán
Die Temperaturen sinken zwar noch nicht wirklich, doch die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in Südafrika steigt von Tag zu Tag. Um euch die Wartezeit auf das farbenfrohe Fußballfest und den Klang der Vuvuzuelas zu verkürzen, haben wir unsere Serie Know Your Rivals ins Leben gerufen. In dieser Woche erfährt ihr alles über die 32 Stars der WM-Teilnehmer. Heute: Rafa Marquez, der Kaiser aus Michoacán
Von Ramon RAM
Barcelona. Sportler streben nach Erfolgen, setzen sich persönliche Ziele oder eifern Vorbildern nach. Das liegt in der Natur der Sache und ist auch bei Fußballern nicht anders. Nicht selten treiben Fans und Medien dieses Spiel auf die Spitze, vergleichen aufstrebende Talente mit früheren Weltstars. Im Fall von Rafael „Rafa“ Marquez war dies auch so. Als der junge Mexikaner sich einen Namen machte, fiel er durch seine Geschmeidigkeit und technische Finesse auf. Doch Marquez war kein offensiver Freigeist, sondern Innenverteidiger.
Der Vergleich mit Franz Beckenbauer
Seine ruhige und besonnene Art ließ Vergleiche zu einem der Besten seiner Zunft aufkommen. Früh in seiner Karriere taufte man den heutigen Barcelona-Star „Kaiser von Michoacán“. Michoacán der Bundesstaat in dem Marquez aufgewachsen ist, Kaiser eine Anlehnung an Franz Beckenbauer. Bereits im Alter von 17 Jahren debütierte der 31-Jährige für seinen Heimatverein Atlas, über Monaco kam er zum großen FC Barcelona. Bei den Katalanen sollte er auch seine größten Erfolge feiern: Zwei Mal gewann er die Champions League, mit dem Titel 2006 stieg er zum ersten Mexikaner auf, der einen europäischen Vereinspokal gewann. Marquez war auch Teil der legendären Mannschaft, die als erster Verein alle sechs mögliche Titel in einem Jahr erringen konnte. Die entscheidenden Spiele verpasste er aber aufgrund einer Verletzung.
Guardiola überzeugt Marquez
Dass der Mann mit dem genialen Passspiel überhaupt noch bei Barca unter Vertrag steht, hat er Pep Guardiola zu verdanken. Der Erfolgscoach machte seinem Defensivstar gleich bei Amtsantritt klar, dass er fester Bestandteil in seinen Planungen ist. Ursprünglich wollte die Nummer 4 seinen Vertrag nicht verlängern. Im Spielsystem Guardiolas spielen spielstarke Innenverteidiger aber eine tragende Rolle und Marquez erfüllt diese Aufgabe mit Bravour. Sein Auge, sein Passspiel und seine Technik brachte ihn nicht nur den Beinamen „Kaiser“ ein, sondern auch einen jahrelangen Stammplatz beim FC Barcelona. Kein Wunder, dass Guariola bestrebt war, den Vertrag mit seinem Idealverteidiger zu verlängern.
Einer der besten Verteidiger Barcas
Der Mexikaner ließ sich überzeugen und setzte seine Unterschrift unter den bis 2012 datierten Vertrag. „Ich bin sehr erfreut. Hier fühle ich mich geachtet. Ich glaube, dass ich noch einiges in mir habe, auch wenn der Kampf um die Plätze hart ist“, erzählte Marquez im Anschluß an die Verlängerung. Auch Präsident Laporta lobte ihn über den grünen Klee. „Er ist einer der besten Verteidiger in der Geschichte des FC Barcelona!“ Dass es soweit kam, war nicht immer klar. Marquez hatte in seiner ersten Saison durchaus Probleme, entwickelte sich dann aber enorm weiter und festigte seinen Platz neben Puyol.
Ein beliebter Führungsspieler
Durch seine integre Art ist er zudem bei Teamkollegen sehr beliebt. Marquez ist sowohl bei Mexiko als auch bei seinem Verein ein absoluter Leader. Ein Leader, auf den Mexiko aber wohl in naher Zukunft verzichten muss. „Die WM in Südafrika wird mein letztes großes Weltturnier sein. Die Youngster sollen ihre Chancen erhalten“, erklärte der Kapitän der „Tri“. Am Kap der guten Hoffnung will er aber nochmal mit seinen Mexikaner für Furore sorgen. Und die „Tri“ braucht ihren Kapitän. Mehr als jeden anderen.
Eure Meinung: Was haltet ihr von Rafa Marquez?
Der Vergleich mit Franz Beckenbauer
Seine ruhige und besonnene Art ließ Vergleiche zu einem der Besten seiner Zunft aufkommen. Früh in seiner Karriere taufte man den heutigen Barcelona-Star „Kaiser von Michoacán“. Michoacán der Bundesstaat in dem Marquez aufgewachsen ist, Kaiser eine Anlehnung an Franz Beckenbauer. Bereits im Alter von 17 Jahren debütierte der 31-Jährige für seinen Heimatverein Atlas, über Monaco kam er zum großen FC Barcelona. Bei den Katalanen sollte er auch seine größten Erfolge feiern: Zwei Mal gewann er die Champions League, mit dem Titel 2006 stieg er zum ersten Mexikaner auf, der einen europäischen Vereinspokal gewann. Marquez war auch Teil der legendären Mannschaft, die als erster Verein alle sechs mögliche Titel in einem Jahr erringen konnte. Die entscheidenden Spiele verpasste er aber aufgrund einer Verletzung.
Guardiola überzeugt Marquez
Dass der Mann mit dem genialen Passspiel überhaupt noch bei Barca unter Vertrag steht, hat er Pep Guardiola zu verdanken. Der Erfolgscoach machte seinem Defensivstar gleich bei Amtsantritt klar, dass er fester Bestandteil in seinen Planungen ist. Ursprünglich wollte die Nummer 4 seinen Vertrag nicht verlängern. Im Spielsystem Guardiolas spielen spielstarke Innenverteidiger aber eine tragende Rolle und Marquez erfüllt diese Aufgabe mit Bravour. Sein Auge, sein Passspiel und seine Technik brachte ihn nicht nur den Beinamen „Kaiser“ ein, sondern auch einen jahrelangen Stammplatz beim FC Barcelona. Kein Wunder, dass Guariola bestrebt war, den Vertrag mit seinem Idealverteidiger zu verlängern.
Einer der besten Verteidiger Barcas
Der Mexikaner ließ sich überzeugen und setzte seine Unterschrift unter den bis 2012 datierten Vertrag. „Ich bin sehr erfreut. Hier fühle ich mich geachtet. Ich glaube, dass ich noch einiges in mir habe, auch wenn der Kampf um die Plätze hart ist“, erzählte Marquez im Anschluß an die Verlängerung. Auch Präsident Laporta lobte ihn über den grünen Klee. „Er ist einer der besten Verteidiger in der Geschichte des FC Barcelona!“ Dass es soweit kam, war nicht immer klar. Marquez hatte in seiner ersten Saison durchaus Probleme, entwickelte sich dann aber enorm weiter und festigte seinen Platz neben Puyol.
Ein beliebter Führungsspieler
Durch seine integre Art ist er zudem bei Teamkollegen sehr beliebt. Marquez ist sowohl bei Mexiko als auch bei seinem Verein ein absoluter Leader. Ein Leader, auf den Mexiko aber wohl in naher Zukunft verzichten muss. „Die WM in Südafrika wird mein letztes großes Weltturnier sein. Die Youngster sollen ihre Chancen erhalten“, erklärte der Kapitän der „Tri“. Am Kap der guten Hoffnung will er aber nochmal mit seinen Mexikaner für Furore sorgen. Und die „Tri“ braucht ihren Kapitän. Mehr als jeden anderen.
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Brasilien - Mexiko
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Brasilien 3-1 Mexiko
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Brasilien 1-2 Mexiko
- 12.76 %
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Brasilien 3-0 Mexiko
- 10.49 %
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