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Die WM-Stars – Südafrikas Steven Pienaar: Der beidfüssige Regisseur
Die Temperaturen sinken zwar noch nicht wirklich, doch die Vorfreude auf die WM in Südafrika steigt von Tag zu Tag. Um euch die Wartezeit auf das farbenfrohe Fußballfest und den Klang der Vuvuzuelas zu verkürzen, haben wir unsere Serie Know Your Rivals ins Leben gerufen. In dieser Woche erfährt ihr alles über die Stars der 32 WM-Teilnehmer. Heute: Südafrikas Steven Pienaar.
Von Falko BLÖDING
Johannesburg. Der südafrikanischen Nationalmannschaft steht eine schwierige Aufgabe bevor: Noch nie musste der Gastgeber einer Fußball-Weltmeisterschaft in der Vorrunde die Segel streichen. Angesichts der großen Euphorie im Land wäre es fatal, wenn es da in diesem Sommer die „Bafana Bafana“ erwischt. Doch absolute Topstars sucht man in der Mannschaft des brasilianischen Trainers Carlos Alberto Parreira vergebens. Die Hoffnungen einer Nation ruhen vor allem auf Spielgestalter Steven Pienaar, der seine Brötchen in der englischen Premier League beim FC Everton verdient.
Rosicky-Erbe in Dortmund
Der 27-jährige begann seine Laufbahn bei Ajax Cape Town. Beim Farmteam von Ajax Amsterdam entwickelte er sich prächtig und im Sommer 2001 holte ihn der niederländische Spitzenklub in die Eredivisie. Fünf Jahre lang spielte er dort, ehe er 2006 ablösefrei zu Borussia Dortmund wechselte. Bei den Gelb-Schwarzen sollte Pienaar in die Fußstapfen von Regisseur Tomas Rosicky treten. Der Tscheche war zum FC Arsenal abgewandert.
„Mir hat der Glaube gefehlt“
Doch Pienaar hatte in Dortmund mit der Rolle als „neuer Rosicky“ große Probleme. Er erfüllte die hohen Erwartungen nicht und konnte die vielen Vorschusslorbeeren nicht rechtfertigen. Nach 25 Spielen, in denen ihm lediglich eine Torvorlage gelang, verabschiedete er sich im Sommer 2008 zum FC Everton. Die „Toffees“ liehen ihn zunächst für ein Jahr aus, ehe sie ihn 2008 für 2,75 Millionen Euro fix verpflichteten. „Sicherlich habe ich in der Zeit auch nicht meinen besten Fußball gezeigt. Als dann der Wechsel zum FC Everton zustande kam, war ich regelrecht befreit und habe gemerkt, dass man wieder an mich glaubt. Dieser Glaube hat mir in Dortmund gefehlt“, erklärte Pienaar kürzlich in einem Interview mit spox.com.
Starke Saison in Everton
In Everton ist Pienaar mittlerweile absoluter Stammspieler. Zu seinen Stärken zählt seine Beidfüssigkeit. Damit kann er flexibel auf den offensiven Außenpositionen oder eben als Spielmacher auflaufen. In dieser Saison bringt er es in 30 Pflichtspielen für seinen Klub auf sechs Tore und fünf Assists. Auf Pienaars Spielstärke und Erfahrung setzten die Südafrikaner natürlich auch im Sommer bei der WM-Endrunde. Sie treffen in der Vorrunde auf Mexiko, Uruguay und Frankreich. „Wir haben die Fans hinter uns, das macht sicherlich zehn Prozent extra für uns Spieler aus“, baut Sudafrikas Nummer zehn auf den Heimvorteil.
Schaltzentrale in der Nationalmannschaft
Pienaar war aufgrund seiner Leistungen lange Zeit auch im eigenen Land umstritten. Mittlerweile zweifelt aber niemand mehr an den Fähigkeiten des Mittelfeldspielers. An der Seite des kampfstarken Teko Modise ist Steven Pienaar der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel des WM-Gastgebers. Seine Kritiker hat er längst mit starken Leistungen überzeugt.
„Ich werde alles geben“
Sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte er im Frühjahr 2002 im zarten Alter von 20 Jahren gegen die Türkei. Seitdem blickt er auf 46 Länderspiele (zwei Tore) zurück, an der WM in Südkorea und Japan nahm er ebenfalls teil. Dort scheiterte die „Bafana Bafana“ in der Gruppenphase an Spanien und Paraguay. Ein Schicksal, das sich nun möglichst nicht wiederholen soll. „Ich werde immer 100 Prozent für meine Mannschaft geben, damit wir die bestmöglichen Ergebnisse erzielen. Man sagt, ein Fußballer erreiche im Alter von 28 Jahren seinen Höhepunkt, das heißt, meine beste Zeit liegt noch immer vor mir. Wichtig werden unsere taktischen Fähigkeiten und die Seriösität im Training sein. Denn da sind uns die Europäer noch einen Schritt voraus.“
Rosicky-Erbe in Dortmund
Der 27-jährige begann seine Laufbahn bei Ajax Cape Town. Beim Farmteam von Ajax Amsterdam entwickelte er sich prächtig und im Sommer 2001 holte ihn der niederländische Spitzenklub in die Eredivisie. Fünf Jahre lang spielte er dort, ehe er 2006 ablösefrei zu Borussia Dortmund wechselte. Bei den Gelb-Schwarzen sollte Pienaar in die Fußstapfen von Regisseur Tomas Rosicky treten. Der Tscheche war zum FC Arsenal abgewandert.
„Mir hat der Glaube gefehlt“
Doch Pienaar hatte in Dortmund mit der Rolle als „neuer Rosicky“ große Probleme. Er erfüllte die hohen Erwartungen nicht und konnte die vielen Vorschusslorbeeren nicht rechtfertigen. Nach 25 Spielen, in denen ihm lediglich eine Torvorlage gelang, verabschiedete er sich im Sommer 2008 zum FC Everton. Die „Toffees“ liehen ihn zunächst für ein Jahr aus, ehe sie ihn 2008 für 2,75 Millionen Euro fix verpflichteten. „Sicherlich habe ich in der Zeit auch nicht meinen besten Fußball gezeigt. Als dann der Wechsel zum FC Everton zustande kam, war ich regelrecht befreit und habe gemerkt, dass man wieder an mich glaubt. Dieser Glaube hat mir in Dortmund gefehlt“, erklärte Pienaar kürzlich in einem Interview mit spox.com.
Starke Saison in Everton
In Everton ist Pienaar mittlerweile absoluter Stammspieler. Zu seinen Stärken zählt seine Beidfüssigkeit. Damit kann er flexibel auf den offensiven Außenpositionen oder eben als Spielmacher auflaufen. In dieser Saison bringt er es in 30 Pflichtspielen für seinen Klub auf sechs Tore und fünf Assists. Auf Pienaars Spielstärke und Erfahrung setzten die Südafrikaner natürlich auch im Sommer bei der WM-Endrunde. Sie treffen in der Vorrunde auf Mexiko, Uruguay und Frankreich. „Wir haben die Fans hinter uns, das macht sicherlich zehn Prozent extra für uns Spieler aus“, baut Sudafrikas Nummer zehn auf den Heimvorteil.
Schaltzentrale in der Nationalmannschaft
Pienaar war aufgrund seiner Leistungen lange Zeit auch im eigenen Land umstritten. Mittlerweile zweifelt aber niemand mehr an den Fähigkeiten des Mittelfeldspielers. An der Seite des kampfstarken Teko Modise ist Steven Pienaar der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel des WM-Gastgebers. Seine Kritiker hat er längst mit starken Leistungen überzeugt.
„Ich werde alles geben“
Sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte er im Frühjahr 2002 im zarten Alter von 20 Jahren gegen die Türkei. Seitdem blickt er auf 46 Länderspiele (zwei Tore) zurück, an der WM in Südkorea und Japan nahm er ebenfalls teil. Dort scheiterte die „Bafana Bafana“ in der Gruppenphase an Spanien und Paraguay. Ein Schicksal, das sich nun möglichst nicht wiederholen soll. „Ich werde immer 100 Prozent für meine Mannschaft geben, damit wir die bestmöglichen Ergebnisse erzielen. Man sagt, ein Fußballer erreiche im Alter von 28 Jahren seinen Höhepunkt, das heißt, meine beste Zeit liegt noch immer vor mir. Wichtig werden unsere taktischen Fähigkeiten und die Seriösität im Training sein. Denn da sind uns die Europäer noch einen Schritt voraus.“
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