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WM 1982: Algerische Nationalmannschaft gedopt?
Die peinlichen 1:2-Vorrundenniederlage bei der WM 1982 gegen das Team aus Algerien, gilt als einer der größten deutschen Pleiten in der WM-Geschichte. Doch war Doping beteiligt?
Von Mario Heinrich
Berlin. Durch den 2:1-Erfolg bei der WM 1982 gegen die deutsche Nationalmannschaft, machten sich die damaligen Spieler Algeriens unsterblich. Nun berichten algerische Medien, dass „mindestens sieben“ Spieler aus dem WM-Aufgebot des Landes von 1982 und 1986 als Folge des Medikamentenmissbrauchs behinderte Kinde bekommen haben.
„Wir wollen die Wahrheit“
Von den Spielern, die in Spanien den späteren Vizeweltmeister historisch besiegten, sollen Mehdi Cerbah, Salah Larbes und Abdelkader Tiemcani betroffen sein. Mohamed Kaci-Said, der drei behinderte Töchter hat, möchte wie seine früheren Mitspieler eine offizielle Untersuchung. „Wir wollen die Wahrheit“, wird der Algerier in der Süddeutschen Zeitung zitiert. Die Spieler hatten die Vorfälle öffentlich gemacht. „Wir haben ernsthafte Zweifel an der Wirkung der Medikamente, die man uns während der Vorbereitung verabreicht hat."
„Mauer des Schweigens“
Wie der ehemalige Nationalmannschaftsarzt Rachid Hanifi sagte, bestehe durchaus die Möglichkeit, dass Spieler ohne eigenes Wissen Dopingopfer wurden. Offenbar ist das Interesse an einer Aufklärung der Vorwürfe aber gering. Als eine „Mauer des Schweigens“ bezeichnet Kaci-Said die Situation rund um das Themas Doping in seiner Heimat.
Der ehemaliger Trainer der Algerier, Mahieddine Khalef, wies die Berichte zurück. „Doping gab es damals in Algerien nicht.“ Khalef war bei der WM 1982 in Spanien für die Mannschaft der Nordafrikaner zuständig.
Eure Meinung: Könnte Doping das Spiel entschieden haben?
„Wir wollen die Wahrheit“
Von den Spielern, die in Spanien den späteren Vizeweltmeister historisch besiegten, sollen Mehdi Cerbah, Salah Larbes und Abdelkader Tiemcani betroffen sein. Mohamed Kaci-Said, der drei behinderte Töchter hat, möchte wie seine früheren Mitspieler eine offizielle Untersuchung. „Wir wollen die Wahrheit“, wird der Algerier in der Süddeutschen Zeitung zitiert. Die Spieler hatten die Vorfälle öffentlich gemacht. „Wir haben ernsthafte Zweifel an der Wirkung der Medikamente, die man uns während der Vorbereitung verabreicht hat."
„Mauer des Schweigens“
Wie der ehemalige Nationalmannschaftsarzt Rachid Hanifi sagte, bestehe durchaus die Möglichkeit, dass Spieler ohne eigenes Wissen Dopingopfer wurden. Offenbar ist das Interesse an einer Aufklärung der Vorwürfe aber gering. Als eine „Mauer des Schweigens“ bezeichnet Kaci-Said die Situation rund um das Themas Doping in seiner Heimat.
Der ehemaliger Trainer der Algerier, Mahieddine Khalef, wies die Berichte zurück. „Doping gab es damals in Algerien nicht.“ Khalef war bei der WM 1982 in Spanien für die Mannschaft der Nordafrikaner zuständig.
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