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Der 63-fache Nationalspieler Jugoslawiens wird vom serbischen Fußballverband als der richtige Mann eingestuft und steht vor der Amtsübernahme.

Belgrad. Sinisa Mihajlovic, langjähriger Spieler und Trainer in der Serie A, wird wohl neuer Nationaltrainer von Serbien.

Bisher größte Herausforderung

Nachdem er 2006 als Co-Trainer bei Inter Mailand fungierte und anschließend im Zeitraum von drei Jahren auch drei Vereine als Cheftrainer betreute, wartet mit dem undankbaren Job als serbischer Nationalcoach nun seine bisher größte Trainerherausforderung.

„Der richtige Mann“

Der Fußballverband aus Serbien scheint vom 43-Jährigen überzeugt zu sein, Präsident Karadzic bezeichnete ihn als den „absolut richtigen Mann“. Nachdem Medienberichte sich schon am Mittwoch mit einem Engagement beschäftigte, ist der Trainerposten nun scheinbar schon sicher vergeben, nur noch kleine Details über Finanzen und Rahmenbedingungen sollen noch ausgehandelt werden.

Mihajlovic wirklich der Richtige?

Ob der ehemalige Serie A-Star die hohen Erwartungen des serbischen Volks erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Als Coach hat er bisher noch keine nennenswerten Erfolge feiern können und ist sowohl mit Florenz als auch mit Catana und Bologna in der unteren Tabellenhälfte gelandet, wobei er mit letzterem Team nur ganz knapp dem Abstieg entrinnen konnte. Dass er nun auf eine Truppe trifft, die als schwer zu kontrollieren gilt, könnte auch ihm das Genick brechen, im Falle der Übernahme wäre Mihajlovic seit 2006 bereits der sechste Nationaltrainer Serbiens.

Noch erschwerend hinzu kommt, dass die Hauptleistungsträger Dejan Stankovic und Nemanja Vidic nach der verpassten EM aus dem Nationalteam zurückgetreten sind, womit dem Spiel die wichtige Achsen genommen sind.

Schwere Qualifikationsgruppe

Und ausgerechnet jetzt hat man in der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien eine richtige Hammer-Gruppe erwischt: Nachdem man sich in den letzten Jahren wiederholt nicht gegen schwächer eingeschätzte Nationen durchsetzen konnte, warten ab September mit dem großen Fußbalbruder Kroatien, den hochtalentierten Belgiern, den schwer zu bezwingenden Schotten und Walisern und dem weiteren Balkanrivalen Mazedonien Mannschaften, die Serbien eher als Außenseiter auf Platz zwei dastehen lassen.

Erfolge als Spieler

Wenn Mihajlovic allerdings an seine Erfolge als aktiver Fußballspieler anknüpfen kann, wäre der zweite Platz, das ausgegebene Ziel, durchaus realistisch.

In der Serie A brachte er es bei den römischen Vereinen Lazio und AS, Sampdoria Genua und Inter auf insgesamt 342 Spiele. Gefürchtet wurde er vor allem für seine gefährlichen Freistöße.

Eure Meinung: Ist Mihajlovic der richtige Mann für die serbische Bank?



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