Elf Profis mit Haustieren: Sitz, Aldo!

Auch Fußballer haben Haustiere. Wir stellen Euch elf von ihnen vor.

Hans Meyer, während seiner Zeit in Mönchengladbach
Duchateau
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Christoph Preuss

Der Frankfurter hatte bei der Namensgebung seiner Schnurrkatzen eine Eingebung erster Güteklasse. Um seine Vierbeiner Hanni & Nanni zu nennen, bedarf es schon einer gesunden Portion Eigensinn. Ob der Mittelfeldspieler seine besondere Neigung zu den Kinderbuchstars oder den Charakter der befellten Kleintiere ausdrücken will, ist aber ungewiss.

Thomas Brdaric

Hannovers Stürmer bringt sich mit ausgedehnten Spaziergängen mit seinem Zwergdackel in Form. „Mit Waldi gibt es nie Probleme“, so Brdaric, dessen Frau bereits früher einen Zwergdackel namens Waldi hatte. „Da musste der zweite natürlich auch Waldi heißen!“ Brdaric war allerdings noch nie kreativ, wenn es um Namen für das eigene Haustier ging: Sein Wellensittich hieß Hansi.

Torsten Frings

„Hey, wieso eigentlich keinen Waschbär als Haustier?“ Das dachte sich Torsten Frings, schaute sich ein Baby dieser possierlichen Tierchen an und war auf der Stelle begeistert. Als seine Frau schwanger wurde, musste sich der Bremer entscheiden: Das eine oder das andere Baby. Heute tollt der kleine Racker durch das Haus eines Freundes.

Arthur Boka

Der Stuttgarter hat es im Winter nicht einfach. Der Mann von der Elfenbeinküste kommt damit aber gut klar, weiß der Nachrichtendienst SID:  „Trost findet er dann bei seinem Rottweiler-Welpen oder bei seinem französischen Teamkollegen Matthieu Delpierre.“ Dem Hörensagen nach trägt das Hündchen übrigens den schönen Namen Rex.

Philipp Lahm

Der Verteidiger von Bayern hat zwei Hasen namens Brownie und Milky Way. Nach jedem WM-Spiel rief er bei Mutter Daniela an, um sich nach deren Wohlergehen zu erkundigen. Was hat die gute Frau da nur jeden Tag berichtet? „Schatz, Brownie hat wieder diese Depressionen, und Milky Way hat sich wieder mit der Bäckerin gestritten“?

Alexander Madlung

Er ist ein langer Lulatsch, netter Typ, Spitzname Mader. Die Tierverbundenheit ist dem Nationalwolf aus Wolfsburg von Gott gegeben: Giraffenbeine, Elefantenfüße und Segelohren wie ein Hase. Zu Hause kümmert sich der Riese um kleine Tierchen. Frage im Chat: „Alex, hast du Haustiere?“ Antwort: „Milben und Kakerlaken.“

Garrincha

Für den brasilianischen Dribbler gab es nichts anderes als Fußball, und auch seinen Hund holte er sich vom Platz. Bei der WM 1962 gegen England lief ein Hund aufs Feld, niemand konnte ihn einfangen, bis sich Jimmy Greaves den Köter krallte. Doch der pisste Greaves an. Garrincha war begeistert. Der Hund, der etwas von Fußball verstand, wurde seiner.

Hans Meyer

Aldo Meyer ist mehr als ein Haustier, er ist der Fußballhund Deutschlands. Gleich beginnt sein Herrchen, der Trainer Hans, mit der Taktikschulung: Pass auf, Aldo, der Vittek macht, was er will, den Schroth lassen wir in der Mitte stehen, und Sajenko, dieser russische Weltklassemann, kommt über links. Dann machen wir das richtig gut da vorne, Aldo. Gut so.

Mike Hanke

„Hast du jemals eine Polizeikatze gesehen?“, fragte einst Fat Freddy im Hippie-Comic „Fabulous Furry Freak Brothers“, um seine Abneigung gegen Hunde zu begründen. Der Nationalstürmer vom VfL Wolfsburg sieht das ganz ähnlich. Folgerichtig legte er sich daheim keinen Rex, Hasso oder Bello, sondern einen Kater namens Mag zu.

Franz Gerber

Als Franz Gerber in den 70er-Jahren für Wuppertal, St. Pauli und 1860 München stürmte, hatte er einen ungewöhnlichen Spitznamen. Für Fotos posierte er im Wohnzimmer mit eigenen Reptilien, die er sich furchtlos um die Schulter legte. Heute bittet der 53-Jährige: „Nennt mich nicht mehr Schlangenfranz.“

Volker Schmidt

Als gar nichts mehr ging, warf Thomas Doll kurz vor Weihnachten beim ratlosen Hamburger SV Volker Schmidt, den Kapitän der HSV-Amateure, in die Schlacht. Extravaganz ist für den 28-jährigen Brachialverteidiger ein Fremdwort, auch im Privatleben: Schmidt hält sich, wie Abertausende mit seinem Namen, zwei reizende Wellensittiche.


 
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