Die kuriosesten Trainerentlassungen (Teil 1)

Jörn Andersen wurde in Mainz bereits vor Beginn der Bundesligasaison seinen Job los, Toni Schumacher einst in der Halbzeit in der Kabine gefeuert. RUND hat die kuriosesten Trainerentlassungen ausgewählt.

Jörn Andersen, Mainz 05 (firo)
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Rinus Michels

Der letzte große Erfolg lag erst drei Pflichtspiele zurück: der Gewinn des DFB-Pokals mit dem 1. FC Köln. Zu Beginn der Saison 1983/84 genoss Rinus Michels das Vertrauen des Vorstands. Doch zunächst eine knappe Heimniederlage gegen Bielefeld, dann eine Auswärtsschlappe in Düsseldorf - am 21. August 1983 wurde Michels entlassen. Nach dem zweiten Spieltag.

Reinhold Fanz
„Umgangen und tief enttäuscht“, ja „überrumpelt und geradezu brüskiert“ fühlte sich Ende 2004 der Sponsor des Karlsruher SC. Weil der Klub einen Trainer eingestellt hatte, mit dem sich EnBW-Boss Utz Claaßen schon bei Hannover 96 nicht einigen konnte, wer die größere Sandburg bauen darf. Reinhold Fanz musste gehen. Und wechselte hoffentlich seinen Stromanbieter.

Karl-Heinz Heddergott
In seinem Buch „Neue Fußball-Lehre“ hatte der Dozent den Fußball modernisiert. Der Theoretiker sollte in Köln das Erbe von Hennes Weisweiler antreten. Doch Heddergott ließ die Profis „Hipp-Hipp-Hurra“ schreien und „spielte uns Lieder auf der Klampfe vor“, klagte Bernd Schuster. Heddergott schmiss ihn raus. Nach dem sechsten Spieltag der Saison 1980/81 war auch für ihn Schluss.

Rolf Schafstall
„Dreck, wo du hinguckst. In der Kabine steht keiner auf, hört keiner zu. Kein Anstand. Alles Ossis.“ Das Eiserne Kreuz des deutschen Fußballs wird Rolf Schafstall wegen besonderer menschlicher Härte angeheftet. Seine vorletzte Trainerstation bei Dynamo Dresden endete nach 56 Tagen, nachdem Eisen-Rolf zwanghaft die Überlegenheit des Westdeutschen gegenüber dem Ostdeutschen beweisen wollte.

Jörn Andersen
Der erste Spieltag der Bundesliga war noch gar nicht angepfiffen, da hatte Aufsteiger Mainz 05 bereits die sportliche Leitung rasiert. Jörn Andersen wurde am 3. August nach der peilichen Pokalniederlage beim Regionalligisten Lübeck entlassen. Zwischen Andersen und den Spielern, so hieß es, sei die interne Kommunikation gestört. Dass der strenge Coach private Bilder aus den Kabinenschränken der Profis entfernte, kam nicht gut an.

LEST MORGEN: Den zweiten Teil der kuriosesten Trainerentlassungen, dann warten sechs weitere Trainer auf Euch!


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