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Guardiola über den FC Bayern: "Ich bin hier, um zu lernen"

Der Bayern-Coach sprach in den USA über das Allstar-Game, seine WM-Spieler und das Supercup-Duell gegen den BVB. Außerdem zog er nach einem Jahr beim FCB Bilanz.

Portland. Pep Guardiola freut sich auf die Partie gegen die MLS-Allstars, die der FC Bayern München am Mittwoch vor über 20 000 Zuschauern im Providence Park austragen wird. Der Trainer des deutschen Rekordmeisters betrachtet das Spiel als ernsthaften Test, bevor es nächste Woche im Supercup gegen Borussia Dortmund geht.

"Wir sind froh, hier zu sein und glücklich, uns mit all den Stars der MLS messen zu können", betonte der 43-jährige auf einer Pressekonferenz in den USA. Das Spiel gegen die MLS-Auswahl wolle man nicht auf die leichte Schulter nehmen: "Es ist Teil unserer Vorbereitung, da es nächste Woche schon um unseren ersten Titel der neuen Saison geht."

Im Hinblick auf das Supercup-Duell gegen die Schwarz-Gelben hofft der Coach darauf, wichtige Erkenntnisse zu bekommen: "Nach dem Spiel werden wir die Minuten analysieren und dann unsere Entscheidung treffen, was es für die Partie kommenden Mittwoch in Dortmund bedeutet."

WM-Spieler maximal mit Kurzeinsatz

Ob die WM-Spieler zum Einsatz kommen, ist dagegen fraglich: "Sie reisen 12 Stunden, um hier zu sein. Wenn sie angekommen sind, werden wir uns unterhalten", meinte der Bayern-Trainer. Guardiola aber wollte nicht gänzlich ausschließen, dass der eine oder andere WM-Fahrer zumindest kurz auf dem Platz stehen wird: "Nach drei Wochen Pause können sie vielleicht 15 Minuten spielen. Sie werden da sein und am Ende des Spiels zum Einsatz kommen. Sie haben Urlaub gehabt, den haben sie auch verdient mit ihren Familien."

Guardiola vertraut aber auch jenen Spielern, die schon länger am Trainingsbetrieb teilnehmen: "Die Spieler, die hier sind, sind in Form, machen die gesamte Vorbereitung mit und verdienen es, gegen die MLS-Allstars zu spielen", betont der Spanier, der besonders von U19-Spieler Gianluca Gaudino begeistert ist: "Er ist schneller in seinem Kopf als die anderen Spieler. Natürlich hat er auch sehr gute, schnelle Beine. Als Typ ist Gianluca sehr nett, korrekt."

Sein persönliches erstes Jahr beim FC Bayern sieht der ehemalige Trainer des FC Barcelona durchaus positiv: "Ich bin hier, um zu lernen und mich anzupassen an die Fußball-Kultur in Deutschland."

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