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Der WM-Gastgeber trifft in einem Testspiel auf die Schweiz. Der amtierende Weltmeister bekommt es mit Ecuador zu tun.

Basel/Guayaquil. Spätestens seit dem Erfolg beim Confed Cup zählt auch Gastgeber Brasilien zu den Favoriten bei der Weltmeisterschaft 2014. Am Mittwoch testet die "Selecao" mit zwei Bundesligaprofis in der Schweiz. Weltmeister Spanien muss ebenfalls am Mittwoch in Ecuador ran und setzt dabei auf viele Nachwuchsspieler.

Schweiz - Brasilien (Mittwoch, 20:45 Uhr)

Zuletzt kam WM-Gastgeber Brasilien unter Luiz Felipe Scolari immer besser in Fahrt. Nach einem holprigen Start des Trainers mit nur einem Sieg aus sechs Partien trumpfte die Selecao beim heimischen Confed Cup richtig auf und gewann den Titel. Höhepunkt war der 3:0-Sieg in Finale gegen Weltmeister Spanien. Nun will der Rekordweltmeister seine Siegesserie beim Testspiel in Basel weiter ausbauen.

Die Statistik spricht für die Brasilianer. Sieben Mal trafen die Schweiz und die "Selecao" bisher aufeinander, nur einmal gingen die Eidgenossen als Sieger vom Platz. "Wir haben nichts zu verlieren. Wir haben ein Heimspiel. Und wenn man zu einer WM nach Brasilien und dort bestehen will, dann müssen wir auch versuchen, Brasilien in der Schweiz zu besiegen", erklärte Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld.

Alle deutschen Fans dürfen sich auf einige bekannte Gesichter aus der Bundesliga freuen. Dem Schweizer Kader gehören unter anderem Torhüter Diego Benaglio (VfL Wolfsburg) und Xherdan Shaqiri (FC Bayern) an.

Letzterer könnte es mit seinen Teamkollegen Dante und Luiz Gustavo zu tun bekommen, die auf Seiten der Brasilianer von Scolari erneut nominiert wurden. Auch der brasilianische Superstar Neymar wird mit von der Partie sein.

Ecuador - Spanien (Mittwoch, 22:00 Uhr)

Mit den beiden Bayern-Profis Thiago Alcantara und Javi Martinez reist die spanische Nationalmannschaft zu ihrem Testspiel nach Guayaquil. Da Trainer Vicente del Bosque nicht mit seiner besten Elf nach Südamerika flog und zahlreiche Stars wie Xavi, Gerard Pique und Pedro zuhause blieben, stehen die Chancen auf einen Startelf-Einsatz der beiden Bundesligaprofis gut.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere erfolgreiche Vergangenheit mit anderen Spielern, die gerade nachkommen, verbinden müssen", erklärte del Bosque seine Entscheidung, in diesem Spiel vermehrt auf Nachwuchsspieler zu setzen, gegenüber der Marca. Eine leichte Auffrischung kann dem spanischen Kader nach der 0:3-Pleite gegen Brasilien im Finale des Confed Cups wohl nicht schaden.

In Sachen WM-Qualifikation befinden sich beide Teams aktuell auf einem guten Weg. Ecuador liegt in der südamerikanischen Qualifikationsgruppe auf Platz drei und hat bereits fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Spanier führen ihre Gruppe knapp mit einem Punkt Vorsprung vor Frankreich an.

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