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Lisandro Lopez steuerte beim 2:2 gegen Real ein Tor für Lyon bei

Real Madrid rettet Remis gegen Olympique Lyon

Lisandro Lopez steuerte beim 2:2 gegen Real ein Tor für Lyon bei

Getty Images

Die Königlichen lagen beim französischen Spitzenklub bereits 0:2 zurück. Zwei Youngster glichen in der Schlussphase noch aus.

Lyon. Im Rahmen seiner Saisonvorbereitung traf Real Madrid im Stade Gerland auf Olympique Lyon. Zwei Wochen vor Start der Ligue 1 präsentierte sich der frühere französische Serienmeister zunächst besser und ging mit 2:0 in Führung. Morata und Casimero retteten der Mannschaft von Carlo Ancelotti in der Schlussphase jedoch noch das 2:2-Unentschieden.

Clement Grenier (20.) und Lisandro Lopez (60.) brachten OL mit sehenswerten Schüssen von der Strafraumkante in Front. Die Ancelotti-Elf, in der neben Cristiano Ronaldo, Mesut Özil und dem Ex-Lyoner Karim Benzema auch einige Talente wie Denis Cheryshev oder Nacho Fernandez standen, drehte erst in der Schlussphase auf.

Nachdem der für Özil eingewechselte Luka Modric in der 74. Minute zunächst die Latte getroffen hatte, setzte der spanische Rekordmeister nach und verkürzte in der 77. Minute durch den verwandelten Foulelfmeter des ebenfalls eingewechselten Alvaro Morata auf 1:2. Cheryshev war zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden.

Casimero rettet das Remis

Neuzugang Casimero, der bereits in der ersten Hälfte für den angeschlagenen Asier Illarramendi in die Partie gekommen war, glich schließlich per Kopf in der 84. Minute nach Flanke von Angel di Maria aus.

Nach dem 6:0 beim FC Bournemouth bleibt Real somit auch im zweiten Testspiel in der Ägide von Carlo Ancelotti unbesiegt. Am Samstag kommt es für den Italiener in Göteborg zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Paris Saint-Germain. Anschließend reist Real in die USA zu einem Freundschafsspiel gegen Los Angeles Galaxy.

Ancelotti: "Es war ein wunderbarer Abend"

Nach dem Spiel sagte Reals Trainer Ancelotti im Interview mit Canal+: "Es war ein wunderbarer Abend. Ein gutes Spiel. An diesem Punkt der Saison, mit 15 Trainingstagen Rückstand, ist es schwer. Wir haben in der zweiten Hälfte große Moral gezeigt. Es war ein gutes Testspiel. Real ist ein Verein mit einer großen Geschichte. Hier Trainer sein zu dürfen ist eine große Sache. Ich werde mein Bestes für den Klub geben. Es tut mir leid für Leonardo, aber man muss seine Entscheidung respektieren. Ich hatte niemals Probleme mit ihm."

Zidane: "Das ist es, was immer tun wollte"

Auch Zindeine Zidane sprach mit Canal+ nach dem Match: "Meine ersten Eindrücke waren sehr gut. Das ist es, was ich immer tun wollte. Ich bin glücklich, dass ich auf der Bank sitzen und lernen kann. Am wichtigsten ist es, dass ich zuschaue und aufpasse, egal um was es geht. Das Zusammenspiel mit dem Trainer und den Assistenten funktioniert reibungslos. Und es gibt wahrlich schlechtere Lehrer als Ancelotti. Ob ich eines Tages Real trainieren werde? Wir werden sehen. Das ist noch weit entfernt."

Eure Meinung: Könnt ihr euch Zidane als Coach auf der Bank von real vorstellen?

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