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Die Bayern stehen im Endspiel um den Telekom Cup. Beim ersten Härtetest für Guardiola überzeugte ein Neuzugang, der HSV hatte mit dem offensiven FCB große Probleme.

Mönchengladbach. Der FC Bayern München steht im Finale des Telekom Cups. Die Münchner, bei denen Thiago Alcantara sein Debüt feierte, überzeugten beim ersten echten Härtetest für FCB-Trainer Pep Guardiola in München aus einer offensiven Grundordnung und schlugen den Hamburger SV im Halbfinale souverän mit 4:0 (1:0). Im Endspiel wartet Gastgeber Borussia Mönchengladbach.

Vor 45.000 Zuschauern im Gladbacher Borussia-Park bot Guardiola mit Neuzugang Thiago Alcantara im zentralen defensiven Mittelfeld sowie Claudio Pizarro und Mario Mandzukic in der Startelf eine offensive Anfangself auf. Komplettiert wurde das Mittelfeld von Xherdan Shaqiri, Franck Ribery und Toni Kroos.

Boateng besorgt den Führungstreffer

Die erste gute Chance für die Münchner hatte Pizarro, der nach Flanke des oftmals komplett frei stehenden Philipp Lahm aus fünf Metern an Jaroslav Drobny im Tor der Hanseaten scheiterte (11.). Wenig später war der Tscheche dann chancenlos: Zunächst rettete Drobny nach einer Ecke noch zwei Mal gegen Pizarro, letztlich staubte Jerome Boateng aber ab (13.).

Gegen den viel zu passiven HSV ging die offensive Herangehensweise des FC Bayern zunächst voll auf. Die Hamburger versuchten zwar phasenweise früh zu pressen, kamen aber bei eigenem Ballbesitz kaum mal in die Hälfte der Münchner. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde auch Hamburg offensiv präsenter, Torhüter Tom Starke rettete aber gegen HSV-Neuzugang Jacques Zoua aus spitzem Winkel (22.).

Auf der anderen Seite hätte aber auch der FC Bayern noch nachlegen können: Nach Zuspiel von Thiago tauchte Pizarro alleine vor Drobny auf, lupfte den Ball aber über das Tor (26.).

Ribery verpasst und bereitet vor

Nach der Pause wurde Hamburg zunächst aktiver, Maximilian Beister brachte den Ball nach einem Fehlpass aber nicht aufs Tor (37.) Auf der andere Seite hatte Ribery das 2:0 auf dem Fuß. Der Franzose wurde von Shaqiri im Rücken der Abwehr frei gespielt, aus zehn Metern Torentfernung traf er den Ball aber freistehend nicht richtig (38.).

Kurz darauf machte es Ribery dann besser. Thiago spielte den sich hinter der Abwehr frei gelaufenen Ribery hoch im Strafraum an, der legte mit dem Rücken zu Drobny direkt quer auf Mandzukic und der Kroate musste nur noch einschieben (41.). Wenig später war dann alles klar: Kroos kam links an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und überwand Drobny per Aufsetzer (45.).

Müller macht es deutlich

Auch der eingewechselte Thomas Müller durfte dann noch sein Tor erzielen. Der HSV war nach einigen Wechseln jetzt komplett von der Rolle, nach einer erneuten Lahm-Flanke köpfte Müller am langen Pfosten ein (53.).

Für Bayern steht somit am Sonntag das Endspiel gegen Gladbach an (18.30 Uhr), die Hamburger müssen vorher (16.45 Uhr) ins Spiel um Platz drei gegen Borussia Dortmund.

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