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Nach seiner Verletzung im Oktober wartet der Tscheche weiter auf seine Rückkehr in die Mannschaft. Doch die Konkurrenz ist stark.

Leverkusen. Bei der tschechischen Nationalmannschaft gesetzt, saß Michal Kadlec bei Bayer Leverkusen zuletzt nur auf der Tribüne. Nun nimmt der Verteidiger den Kampf auf, um nach seiner Verletzung wieder in die Stammformation der Werkself zurückzukehren.

Stammplatz nach Knieverletzung verloren

„Nicht mal im Kader zu sein, war enttäuschend“, erklärte Kadlec der Bild, nachdem er am Wochenende beim Spiel seiner Mannschaft gegen Borussia Dortmund nur auf der Tribüne gesessen hatte. Eine schwere Knieverletzung im Oktober kostete den 28-Jährigen seinen Stammplatz: „Für mich passierte das im ungünstigsten Moment.“

Ohne Kadlec spielte sich Bayer Leverkusen zeitweise bis auf Platz zwei, Ersatzmann Sebastian Boenisch überzeugte auf der linken Abwehrseite. Auch Kadlec lobte seinen Mitspieler: „Sebastian macht das sehr gut.“

Trotzdem hat der tschechische Nationalspieler das Ziel, seinen Platz zurückzuerobern. Die Auseinandersetzung mit Boenisch scheut er nicht: „Ohne Konkurrenzkampf geht es nicht. Damit habe ich kein Problem. Ich muss und werde mich zurück kämpfen.“

Ersetzt Kadlec Toprak gegen Gladbach?

Am Mittwochabend spielt Kadlec jedoch zunächst mit der Nationalmannschaft gegen die Türkei. Dort spielt Teamkollege Ömer Toprak, der gegen Gladbach am Samstag gelbgesperrt pausieren muss.

Eine Chance für Kadlec, der bei den Tschechen anders als bei Bayer auf Topraks Position in der Innenverteidigung spielt. „Im Fußball kann alles schnell gehen“, weiß auch der 28-Jährige.


EURE MEINUNG: Wer hat auf lange Sicht die Nase vorn bei Bayer - Kadlec oder Boenisch?

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