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Der argentinische Kapitän scheiterte zwar vom Punkt am deutschen Keeper, führte seine Mannschaft aber dennoch zu einem Sieg beim Rivalen.

Frankfurt. Als der Flitzer den Rasen in der Commerzbank-Arena von Frankfurt betrat, hatte er nur ein Ziel: Einmal Lionel Messi die Hand zu schütteln. Tatsächlich blieb der Superstar ruhig und erfüllte dem am Ende harmlosen Störenfried seinen Wunsch. Mehr einstecken musste hingegen Deutschland, das mit 1:3 gegen Argentinien verlor. Für Messi war es ein überaus gelungener Auftritt.

Platzverweis löste die Bremse

Der Schlüsselmoment war sicherlich die Herausstellung von Torwart Robert Zieler, der die Notbremse im Strafraum gezogen hatte. Ab diesem Zeitpunkt an kippte das Spiel, so Messi: „Wir konnten mehr Ballbesitz gewinnen ab dem Moment, als der Torwart runtergeschickt wurde und wir kontrollierten das Spiel“, sagte der 25-Jährige gegenüber Goal.com. „Es war eine gute Partie und wir konnten die nummerische Überlegenheit ausnutzen. Wir haben während der gesamten zweiten Halbzeit besser als Deutschland gespielt.“

Da fiel es nicht zur Last, dass Messi selbst den Elfmeter gegen Marc-André ter Stegen verschoss. In der zweiten Halbzeit erzielte er trotzdem sein Tor, dass ihn ein kleines Stückchen näher an Argentiniens Rekordtorschützen Gabriel Batistuta (56 Tore) heranbringt. Einer der wenigen Rekorde, den Messi noch nicht hält. Das war aber nicht, was am gestrigen Abend am meisten zählte: „Batistutas Rekord ist weit, weit weg. Das wichtige ist, dass mein Tor von heute wichtig für uns war, um das Spielresultat zu kontrollieren.“

Mehr Stürmer, mehr Erfolg

„Ich hätte gerne den Elfmeter verwandelt, aber ich habe es nicht geschafft. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und haben getroffen. Jetzt müssen wir an die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien denken, das ist in diesen Tagen der wichtigste Wettbewerb.“

Die Offensivreihe ist der Trumpf der Albiceleste. Nicht nur wegen Messi, sondern auch aufgrund seiner schussgewaltigen Kollegen im Angriff. Nicht umsonst fällt es den Trainern in Argentinien derzeit schwer, aufgrund dieser Vorbilder junge Spieler für die Defensive zu begeistern: „Wenn wir mehr Stürmer haben ist es für alle leichter, wir finden mehr Räume um zu spielen. Es gestaltete sich schwieriger für sie als dort nicht nur mehr und irgendwelche Angreifer waren, sondern Gonzalo Higuain und Kun Agüero. Glücklicherweise erzielen wir immer ein gutes Ergebnis, wenn wir zusammenspielen“. Zu Beginn des Spiels war Higuain noch die einzige, nominelle Spitze.

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