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Nach dem Skandal-Spiel am Samstag droht dem Innenverteidiger ein Nachspiel. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat bereits die Ermittlungen eingeleitet.

Düsseldorf. Schiedsrichter Christian Fischer hat nach dem Vorfall im Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag, als ihn Luisao niederstreckte, Strafanzeige gestellt. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat nun Ermittlungen gegen den Abwehrmann von Benfica Lissabon eingeleitet.

Verfahren wegen Körperverletzung

Staatsanwalt Ralf Herrnbrück teilte gegenüber SPORT1 mit: „Zu dem Fortuna-Fall vom Samstag liegt uns eine Strafanzeige des Schiedsrichters vor, die er an seinem Heimatort gestellt hat und die inzwischen hier eingegangen ist. Aufgrund dessen ist ein Verfahren gegen Luisao wegen Körperverletzung eingeleitet worden.“

Der Brasilianer hat von nun an die Möglichkeit, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen, wofür aller Voraussicht nach ein Rechtshilfeersuchen an die portugiesische Staatsanwaltschaft gestellt werden muss.

Vernehmung kann sich hinziehen

Andererseits könne der 31-Jährige seine Stellungnahme auch per Befragungsbogen bereitstellen. In jedem Fall kann sich die Vernehmung Luisaos über mehrere Wochen hinziehen.

Der Innenverteidiger selbst hatte den Vorfall, der sich in der 38. Spielminute ereignete, zunächst heruntergespielt: „Der Schiedsrichter legt ein Verhalten an den Tag, das man nur bedauern kann.“ Christian Fischer erlitt durch den Stoß von Luisao eine Gehirnerschütterung und brach die Partie in der Folge ab.

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