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Argentinien gastiert für das Freundschaftsspiel gegen Deutschland in Frankfurt. Lionel Messi trainierte im Schongang, bleibt aber selbstredend der gefährlichste Mann der Seleccion.

Frankfurt. Unweit der Commerzbank-Arena, in Neu-Isenburg auf einem unscheinbar wirkenden Trainingsgelände, war vor dem Testspiel zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Argentinien eine Legende zu Gast. Lionel Messi trainierte im Schongang. Doch für die DFB-Elf bleibt er der gefährlichste Mann.

Die Argentinier kamen gar zu früh zum Training, ließen es aber auch gemächlich angehen. In den ersten 30 Minuten hielten sie sich vorwiegend in dem kleinen Bereich des Feldes auf, der Schatten spendete. Tatsächlich dürfte die in Deutschland ungewohnte Hitze selbst für Südamerikaner nicht leicht zu ertragen sein.

Lionel Messi und seine Kollegen trainierten anschließend das Spiel auf engem Raum. Der argentinische Superstar überzeugte mit einigen sehr starken Pässen und war fast immer anspielbar.



Schongang für Messi und Co.

Anschließend trainierte er abseits der kompletten Mannschaft und prüfte die beiden Keeper der „Seleccion“ mal mit starken, mal mit überraschend schwachen Versuchen. Den argentinischen Fans, denen nach und nach ebenfalls Zugang zum Trainingsgelände gewährt wurde, wurde von ihrem Superstar fast schon eine lustlose Vorstellung geboten. Nur ein Schuss landete im Winkel, einige  verfehlten den Kasten um einige Meter.

Es waren nur rund zwei Dutzend Schüsse, die „La pulga“ abgab, bevor er sich auf den Ball setzte und seinen Mitspielern beim Training zusah. Ob er ihre Laufwege einstudierte? Ob er seine Freunde vom FC Barcelona in diesem Moment ganz besonders vermisste? Man weiß es nicht. Die anderen beiden Superstars des Kaders, Sergio Agüero und Angel Di Maria, ließen sich das natürlich nicht lange gefallen. Zehn Minuten später gesellten sie sich zu ihm in den Schatten. Wenig später lagen alle nur noch da.



Messi bleibt die unbändige Gefahr

Dass Messi dennoch der gefährlichste Spieler der Mannschaft ist, dürfte außer Frage stehen. Nach einer Weltklasse-Saison brennt er nur so darauf, endlich wieder in wichtigen Partien gegen den Ball treten zu dürfen, nachdem er bei der Euro 2012 natürlich nur zuschaute. In der Vorbereitung mit Barca zeigte er bereits mit einigen Treffern, dass mit ihm auch 2012/2013 wieder gerechnet werden darf. Auch für die Wahl zum Weltfußballer 2012 kann er sich weiter empfehlen. Das Duell mit Cristiano Ronaldo nimmt kein Ende.

Mit Agüero und Di Maria hat er außerdem zwei frischgebackene Meister in seinem Team, die vor Selbstvertrauen nur so strotzen. Argentinien wird für die DFB-Elf kein Selbstläufer. Insbesondere bei einem derart starken Angriff.

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