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Die Zuschauer erlebten ein tolles Spiel mit ausreichend Toren, vor allem im Offensiv-Bereich konnten dabei positive Eindrücke gesammelt werden.

Bremen. Einen aufregenden Abend erlebten rund 23.000 Zuschauer am Samstag im Weser-Stadion. Im Anschluss an das Saisoneröffnungsfest folgte für Werder Bremen nämlich der Freundschaftsspielkracher gegen Aston Villa. Insgesamt sechs Tore bekamen die Beobachter zu sehen, auf jeder Seite klingelte es jeweils drei Mal.

De Bruyne von Anfang an

Die Bremer starteten offensiv mit drei Stürmern, auch Neuzugang Kevin de Bruyne, der früher in der Woche zu den Norddeutschen wechselte, durfte von Beginn an ran - im Einzelnen sah das wie folgt aus: Mielitz; Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz; Fritz, Junuzovic, de Bruyne; Hunt, Elia; Füllkrug.

Bei den Gästen stand vor allem Angreifer Darren Bent im Rampenlicht, der Nationalspieler wechselte 2011 für rund 22 Millionen Euro zu Aston Villa. Die Aufstellung der Briten: Given; Stevens, Vlaar, Clark, Lichaj; N‘Zogbia, Delph, El Ahmadi, Holman; Bent, Weimann.

Blitzstart

Das Spiel begann von beiden Seiten aus dynamisch, nach einer ersten Chance von Junuzovic (10.) gingen die Hausherren rasch in Führung, Niclas Füllkrug vollendete mit dem Kopf.

Doch die Freude währte nicht lange: Nur fünf Minuten später schlugen die Briten zurück. Weimann und Bent spielten die Bremer Abwehr im Alleingang aus, Bent vollendete routiniert zum 1:1.

Villa stärker

Dieser Trend setzte sich fort, Aston Villa machte Druck auf die Verteidigung Bremens und kam wiederum nur kurze Zeit später in der 23. Minute zur Führung. Abwehrspieler Clark bewies hier Vollstreckerqualitäten

Im Anschluss kontrollierten die Villains die Partie und ließen die Gastgeber nicht ins Spiel kommen. Folgerichtig endete die erste Halbzeit mit 1:2 aus Bremer Sicht.

Bremen kämpft sich zurück

Mit dem Anpfiff des zweiten Abschnitts gab Werder wieder ein anderes Bild ab: Nach einer gehörigen Druckphase landete eine Flanke von Elia im Tor des Gegners. Spielstand 2:2!

Am Ende ein verdientes Remis

Jedoch hielt die Freude auch diesmal nicht für lange, in der 68. Minute traf Bent mit seinem zweiten Treffer zum 3:2.

Bremen bewies jedoch erneut Kämpferherz, de Bruyne setzte ein ein erstes Ausrufezeichen und tankte sich auf rechts durch, seine anschließende Flanke verwertete Hunt zum 3:3.

Fazit: Zufriedenstellend mit Luft nach oben

Es sollte dies gleichzeitig der Endstand sein, in einem unterhaltsamen Spiel trafen beide Team je drei Mal das gegnerische Tor, im Angriff sah das beim Bundesligisten teilweise sehr ansehnlich an, im Defensivbereich muss dagegen noch etwas gearbeitet werden.

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