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Die Berliner zeigten sich gegen Juve spielerisch in einigen Teilen des Spiels von einer sehr starken Seite. Im Abschluss fehlte es am nötigen Glück.

Berlin. Hertha BSC verlor das Jubiläumsspiel vor heimischer Kulisse im Olympiastadion gegen den italienischen Meister Juventus Turin mit 0:2. Die Hertha Akteure zeigten sich nach den 90 Spielminuten mit ihrer Leistung nicht ganz unzufrieden.

Hertha trauert Chancen nach

Die Berliner wirkten von Beginn an spritziger und spielfreudiger. Trotz größerer Spielanteile in den Anfangsminuten erzielten die Gäste aus Italien den überraschenden Führungstreffer, als Matri einen Konter abschließen konnte. Die Haupstädter brauchten dann wieder ein wenig, kamen aber zum Ende des ersten Durchgangs zu Torchancen - besonders unglücklich war der Lattentreffer von Ndjeng nach einer halben Stunde. In den zweiten 45 Minuten war das Pech erneut auf Seiten des Zweitligisten, als der auffällige Ben Hatira mit seinem Kopfball das Aluminium traf. Insgesamt spielte die Hertha überlegt über die Außen, überwiegend mit einem sicheren Passspiel. Trotz der bessern Torchancen der Hausherren erzielten die Italaliener wenige Minuten vor Spielschluss durch Krasic den 2:0 Endstand.

Das Ergebnis ist sicherlich nicht erfreulich für uns. Ich denke, ein Unentschieden oder ein Sieg wären verdient gewesen. Gerade in den ersten zwanzig Minuten haben wir uns gute Chancen im höchsten Tempo herausgespielt. Es war nicht einfach mit der Spielweise von Juventus. Die Italiener stehen in der Defensive sehr gut und warten auf Konter äußerte sich BSC-Coach Jos Luhukay nach der Begegnung auf der Pressekonferenz.



Juventus hat aus wenig viel gemacht

Die Fans konnten sich heute selbst feiern. Es herrschte eine Aufbruchstimmung - wir wollen und die Fans wollen auch. Wir haben gezeigt, dass wir fußballerisch gut aufgestellt sind. Juventus hat aus wenig viel gemacht. Das ist dann eben der kleine aber feine Unterscheid zwischen einer Spitzenmannschaft wie Juve und uns, kommentierte Kapitän Peter Niemeyer den Spielverlauf gegenüber Goal.com. Bei den Berlinern spielte Neuzugang Sami Allagui von Beginn an im Sturm. Der ehemalige Mainz-Akteur vergab zwei gute Möglichkeiten, konnte aber mit seinem Spielverständnis für viel Wirbel im Strafraum der Gäste sorgen. Das Spiel war ein Riesending für uns. Es hat viel Spaß gemacht mit der Ostkurve zu spielen. Ich denke, wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben uns viele Chancen herausgearbeitet, die wir leider nicht nutzen konnten sprach Allagui nach der Partie mit goal.com.

Lichtsteiner wünscht viel Glück

Vom Spiel her war das nicht super, weil wir wissen, dass wir besser spielen können. Viele Spieler haben gefehlt und wir haben hart trainiert unter der Woche. Die ersten 25 Minuten war Hertha die klar bessere Mannschaft. Hertha ist eine gute Mannschaft und ich hoffe, dass sie in die Bundesliga aufsteigen. Mit diesem schönen Stadion und den Fans müssen sie das packen“, äußerte sich der Schweizer nach der Partie exklusiv gegenüber goal.com.

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