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Der Absteiger bot gegen den italienischen Meister eine ansprechende Leistung, doch am Ende fehlte das nötige Glück. Matri und Krasic machten es besser.

Berlin. Absteiger Herths BSC traf am Nachmittag im Rahmen des 120-jährigen Jubiläums in einem Testspiel auf den italienischen Meister Juventus Turin. Dabei rannten die Berliner lange an, doch Juve in Person von Alessandro Matri gelang zur Pause die frühe Führung. Kurz vor Schluss traf der Eingewechselte Milos Krasic zum 2:0-Endstand.

Munterer Beginn

Das Spiel hatte für ein Freundschaftsspiel von der ersten Minute an hohes Tempo, besonders die Gastgeber waren sehr bemüht, das Spiel zu bestimmen, so hatte Hertha auch in der Anfangsphase eine klasse Gelegenheit, als Allagui eine Kopfballchance hatte, doch Storari parierte glänzend.

Juve kam kaum ins Spiel und leistete sich viele leichtsinnige Fehler, Matri lief zudem oft ins Abseits. Nach 18 Minuten hatten die Italiener eine erste Halbchance, doch Quagliarella konnte den Ball nicht richtig verarbeiten.

Matri trifft

In der 21.Minute dann die überraschende Führung. Vidal schickte Matri mit einem tollen Pass in den Strafraum, der Stürmer schaute kurz in Richtung Tor und schloss anschließend eiskalt ab. Die erste richtige Torchance für den italienischen Meister wurde gleich ausgenutzt.

Hertha war weiter spielbestimmend, doch der Ball wollte nicht ins Netz. In der 32. Minute traf Ndjeng nach einer vermeintlichen Flanke das Lattenkreuz. Von den beiden Torhütern hatte Storari im ersten Durchgang eindeutig mehr zu tun, doch die letzte Entschlossenheit fehlte. Juve ging mit der knappen 1:0-Führung in die Pause.

Ben-Hatira kommt

Nach der Halbzeit gab es einige Wechsel auf beiden Seiten, doch der Spielfluss wurde dadurch nicht wirklich gestört. Der Eingewechselte Ben-Hatira hatte zu Beginn des zweiten Durchgangs eine Doppelchance, als er einmal frei zum Schuss kam und anschließend eine Kopfballchance hatte, doch er vergab leichtfertig.

Ab der 60. Minute verflachte die Partie zunehmend. Hertha wirkte weiterhin bemüht, doch am Ende fehlte die letzte Entschlossenheit, um wirklich gefährlich zu werden. Juve verteidigte geschickt und tat nicht mehr, als nötig. Nach und nach kamen immer mehr neue Spieler aufs Feld und nun merkte man das der Partie an. In der 80. Minute hatte Hertha Pech, als der Eingewechselte Ben Sahar nur den Pfosten traf. Kurz vor Schluss kam Juve noch einmal gefährlich vor das Tor und markierte den 2:0-Endstand, Krasic schlenzte den Ball mit einem schönen Schuss ins Tor. Juve gewann somit etwas glücklich mit 2:0.

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