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Mit der Hereinnahme von Andres Iniesta dominierte Spanien eine bis dahin zähe Partie gegen China. Torgefährlich und voller Spielwitz: Iniesta zeigte sich in Top-Form.

Sevilla. Am Ende wurde es ein zäherer Test als gedacht. Beim letzten Testspiel vor Beginn der EM 2012 tat sich der amtierende Europameister Spanien gegen zu Beginn frech aufspielende Gäste aus dem Land der aufgehenden Sonne lange Zeit schwer. Letztlich stand ein 1:0-Sieg, aber erst in Durchgang Zwei bekamen die Iberer die Partie in den Griff, was vor allem an der Hereinnahme von Andres Iniesta lag, der sich in Topform präsentierte und nach zahlreichen Chancen und guten Zuspielen die Vorlage zum Tor des Abends lieferte.

Casillas verhindert Spaniens Rückstand in Hälfte eins

Im ersten Durchgang hatten die von Spanien-Legende Jose Antonio Camacho trainierten Gästen sogar die besseren, weil zwingenderen Chancen. Schon nach acht Minuten verpasste Kapitän Zhi den Abschluss vor dem freien Kasten, nachdem er den Innenverteidiger Albiol und Ramos davon gesprintet war und auch Casillas bereits umkurvt hatte. Spaniens Keeper rettete dann in der 30. Minute in allerhöchster Not gegen eben jenen Zhi und verhinderte den Rückstand seines Teams.

Iniesta bringt Schwung in Spaniens Elf

In Hälfte zwei bot sich den Zuschauern in Sevilla allerdings ein komplett anderes Bild: Der Weltmeister dominierte die Gäste nun vom Anpfiff weg und schnürte die Gäste aus Nahost in der eigenen Hälfte ein, was zum Einen an den nachlassenden Kräften der Asiaten lag, zum Anderen aber auch daran, dass Coach del Bosque zur Pause Andres Iniesta gebracht hatte, der hervorragend mit Silva harmonierte.  Beide waren fortan an den meisten der unzähligen Großchancen beteiligt, die Spanien sich heraus kombinierte.

Scheitern an Zheng und der Latte

Neben zahlreichen guten Zuspielen war Iniesta auch überaus torgefährlich: Sein Schuss aus der 53. nach feiner Vorarbeit von Silva forderte Keeper Zheng alles ab, der den Ball über die Latte lenkte. Und spätestens in der 64. Minute wurde Iniesta zum auffälligsten Spieler im zweiten Durchgang: Im Strafraum ließ der Mittelfeldspieler gleich drei Chinesen stehen und schob den Ball mit dem rechten Fuß gefühlvoll an die Latte. Die entscheidende Aktion hatte Iniesta dann aber als Vorbereiter.

Sololauf zu Silvas 1:0

In der 84. Minute beschleunigte der Schütze des Weltmeister-Tores 2010 auf links, drang in den Strafraum ein und stieß bis zum Fünfmeterraum vor, eher er den Ball auf Silva zurücklegte. Der „Citizen“ hatte keine Probleme, das Spielgerät zur überfälligen Führung über die Linie zu drücken. Neben Torschütze Silva war aber fraglos Iniesta der Mann des Abends, mit dem Spanien erst erstarkt war und der die entscheidenden Ideen beisteuerte. Ohne Frage: ein Iniesta in EM-Form!

Eure Meinung: Iniesta, der Mann des Abends?

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