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ELF Top-Wintertransfers (international): Hernan Crespo (9)
Eine verpatzte Hinrunde kitten oder Spielpraxis sammeln, um die WM-Karten zu verbessern. Es gibt viele Gründe, sich im Winter noch einmal zu verstärken. Einen Monat durften die Manager und Spielerberater letzte Kurskorrekturen tätigen, um die Zukunft rosiger zu gestalten. Goal.com hat nach Ladenschluss abgerechnet und die ELF besten Wintertransfers 2010 bestimmt – national wie international.
Falko Blöding
<<<EINLEITUNG>>>
Parma. Hernan Crespo gehört zweifelsohne zu den weltbesten Stürmern der letzten 15 Jahre. Der argentinische Torjäger erzielte zu seiner Glanzzeit Treffer wie am Fließband, heimste Titel ein und spielte für mehrere Spitzenklubs. Nun kehrt er dorthin zurück, wo sein Stern auf (Europas) Fußballbühne einst aufging – zum FC Parma.
Teilzeitkraft bei Genua
Ende Januar wurde der Deal perfekt gemacht: Hernan Crespo kommt ablösefrei nach Parma. Dabei war der 34-jährige erst im vergangenen Sommer von Inter Mailand zum FC Genua gewechselt. Doch dort setzte Trainer Gian Piero Gasperini ihn nur als Teilzeitkraft ein. Lediglich zwei seiner 16 Einsätze absolvierte Crespo über die komplette Spielzeit. Immerhin erzielte er dabei fünf Tore. Nun also wieder Parma!
„Ein Traum wird wahr“
„Als ich Parma vor zehn Jahren verließ, verfasste ich einen Brief. Darin schrieb ich, dass es klasse wäre, meine Karriere hier zu beenden und nochmals in diesem Stadion zu spielen. Hier bin ich nun, mein Traum ist wahr geworden. Ich hoffe, dass ich viele Tore schießen werde. Ich verspreche, dass ich alles für die Mannschaft geben werde“, erklärte Crespo überglücklich, nachdem der Transfer vollzogen war. Er unterschrieb bei den „Gialloblu“ einen Vertrag bis 2011.
Zu Lazio für 55 Millionen
Seine erste Etappe in Parma begann 1996. Crespo hatte in Argentinien bereits auf sich aufmerksam gemacht, indem er seinen Heimatklub River Plate zu zwei Meistertiteln und dem Gewinn der Copa Libertadores führte. Zudem holte er sich bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Torjägerkanone. Parma überwies vier Millionen Euro für das aufstrebende Talent. Eine lohnenswerte Investition, denn vier Jahre und 62 Treffer in 116 Spielen später wurde der beidfüßige Strafraumstürmer alter Prägung zu einem der teuersten Fußballer aller Zeiten. Lazio Rom verpflichtete ihn für 55 Millionen Euro. Auf Anhieb erzielte er für die „Biancocelesti“ 26 Saisontore und wurde italienischer Torschützenkönig.
„Viele haben mehr Talent als ich“
Es folgten Engagements bei Inter Mailand, dem FC Chelsea, dem AC Milan, ehe er 2008 zu Inter zurückkehrte. „Valdanito“, wie Crespo in seiner Heimat in Anlehnung an den ehemaligen Weltklasse-Angreifer Jorge Valdano genannt wird, war und ist ein Wühler im Sechzehner des Gegners. Crespo ist oft über 90 Minuten nicht zu sehen, ehe er zur richtigen Zeit am richtigen Ort auftaucht und eiskalt zuschlägt. „Es gibt in Argentinien tausende Spieler, die mehr Talent besitzen als ich. Doch ich habe eben härter als sie gearbeitet“, sagte er einst. Diese Akribie brachte ihm 64 Länderspiele und 35 Treffer für die „Albiceleste“ ein. Außerdem ist Crespo noch immer der einzige Spieler, dem es gelang, für fünf verschiedene Vereine in der Champions League zu treffen.
Guter Start, dann Einbruch
Nun schließt sich für ihn also der Kreis. Der FC Parma, im Vorjahr aus der Serie B ins Oberhaus aufgestiegen, startete sehr gut in diese Spielzeit und rangierte zwischenzeitlich auf einem internationalen Platz. Doch in den vergangenen Wochen lief es nicht mehr für die Elf von Trainer Francesco Guidolin. Fünf der letzten sechs Partien gingen verloren, in der Tabelle ist sie auf Rang 13 abgerutscht. Insbesondere im Angriff drückt der Schuh, 25 Treffer in 22 Spielen sind eine magere Ausbeute.
„Wir sollten nicht träumen“
Die Hoffnungen ruhen also auf Hernan Crespo, der es noch einmal wissen will. „Wichtig ist es, dass wir uns als Einheit präsentieren und gute Resultate einfahren. Wir dürfen nicht vorschnell träumen, sondern sollten sehen, dass wir schnell die 40-Punkte-Marke erreichen und dann mit Leidenschaft weiterarbeiten“, so Crespo zu den Ambitionen seines neuen (alten) Arbeitgebers.
Eure Meinung: Findet Crespo zu alter Form zurück?
Parma. Hernan Crespo gehört zweifelsohne zu den weltbesten Stürmern der letzten 15 Jahre. Der argentinische Torjäger erzielte zu seiner Glanzzeit Treffer wie am Fließband, heimste Titel ein und spielte für mehrere Spitzenklubs. Nun kehrt er dorthin zurück, wo sein Stern auf (Europas) Fußballbühne einst aufging – zum FC Parma.
Teilzeitkraft bei Genua
Ende Januar wurde der Deal perfekt gemacht: Hernan Crespo kommt ablösefrei nach Parma. Dabei war der 34-jährige erst im vergangenen Sommer von Inter Mailand zum FC Genua gewechselt. Doch dort setzte Trainer Gian Piero Gasperini ihn nur als Teilzeitkraft ein. Lediglich zwei seiner 16 Einsätze absolvierte Crespo über die komplette Spielzeit. Immerhin erzielte er dabei fünf Tore. Nun also wieder Parma!
„Ein Traum wird wahr“
„Als ich Parma vor zehn Jahren verließ, verfasste ich einen Brief. Darin schrieb ich, dass es klasse wäre, meine Karriere hier zu beenden und nochmals in diesem Stadion zu spielen. Hier bin ich nun, mein Traum ist wahr geworden. Ich hoffe, dass ich viele Tore schießen werde. Ich verspreche, dass ich alles für die Mannschaft geben werde“, erklärte Crespo überglücklich, nachdem der Transfer vollzogen war. Er unterschrieb bei den „Gialloblu“ einen Vertrag bis 2011.
Zu Lazio für 55 Millionen
Seine erste Etappe in Parma begann 1996. Crespo hatte in Argentinien bereits auf sich aufmerksam gemacht, indem er seinen Heimatklub River Plate zu zwei Meistertiteln und dem Gewinn der Copa Libertadores führte. Zudem holte er sich bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Torjägerkanone. Parma überwies vier Millionen Euro für das aufstrebende Talent. Eine lohnenswerte Investition, denn vier Jahre und 62 Treffer in 116 Spielen später wurde der beidfüßige Strafraumstürmer alter Prägung zu einem der teuersten Fußballer aller Zeiten. Lazio Rom verpflichtete ihn für 55 Millionen Euro. Auf Anhieb erzielte er für die „Biancocelesti“ 26 Saisontore und wurde italienischer Torschützenkönig.
„Viele haben mehr Talent als ich“
Es folgten Engagements bei Inter Mailand, dem FC Chelsea, dem AC Milan, ehe er 2008 zu Inter zurückkehrte. „Valdanito“, wie Crespo in seiner Heimat in Anlehnung an den ehemaligen Weltklasse-Angreifer Jorge Valdano genannt wird, war und ist ein Wühler im Sechzehner des Gegners. Crespo ist oft über 90 Minuten nicht zu sehen, ehe er zur richtigen Zeit am richtigen Ort auftaucht und eiskalt zuschlägt. „Es gibt in Argentinien tausende Spieler, die mehr Talent besitzen als ich. Doch ich habe eben härter als sie gearbeitet“, sagte er einst. Diese Akribie brachte ihm 64 Länderspiele und 35 Treffer für die „Albiceleste“ ein. Außerdem ist Crespo noch immer der einzige Spieler, dem es gelang, für fünf verschiedene Vereine in der Champions League zu treffen.
Guter Start, dann Einbruch
Nun schließt sich für ihn also der Kreis. Der FC Parma, im Vorjahr aus der Serie B ins Oberhaus aufgestiegen, startete sehr gut in diese Spielzeit und rangierte zwischenzeitlich auf einem internationalen Platz. Doch in den vergangenen Wochen lief es nicht mehr für die Elf von Trainer Francesco Guidolin. Fünf der letzten sechs Partien gingen verloren, in der Tabelle ist sie auf Rang 13 abgerutscht. Insbesondere im Angriff drückt der Schuh, 25 Treffer in 22 Spielen sind eine magere Ausbeute.
„Wir sollten nicht träumen“
Die Hoffnungen ruhen also auf Hernan Crespo, der es noch einmal wissen will. „Wichtig ist es, dass wir uns als Einheit präsentieren und gute Resultate einfahren. Wir dürfen nicht vorschnell träumen, sondern sollten sehen, dass wir schnell die 40-Punkte-Marke erreichen und dann mit Leidenschaft weiterarbeiten“, so Crespo zu den Ambitionen seines neuen (alten) Arbeitgebers.
Eure Meinung: Findet Crespo zu alter Form zurück?
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