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ELF-Top-Wintertransfers (national): Malik Fathi (10)
Eine verpatzte Hinrunde kitten oder Spielpraxis sammeln, um die WM-Karten zu verbessern. Es gibt viele Gründe, sich im Winter noch einmal zu verstärken. Einen Monat durften die Manager und Spielerberater letzte Kurskorrekturen tätigen, um die Zukunft rosiger zu gestalten. Goal.com hat nach Ladenschluss abgerechnet und die ELF besten Wintertransfers 2010 bestimmt – national wie international.
<<< EINLEITUNG >>>
(dea) Mainz. Kurz vor Transferschluss hatte Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, noch einen Transferkracher zu vermelden: Malik Fathi verstärkt leihweise die linke Abwehrseite des Aufsteigers.
Willkommen zurück!
Im März 2007 hatte sich Malik Fathi zum Wechsel aus Berlin in die klirrende russische Kälte zu Spartak Moskau entschieden, von allen Seiten wurden Bedenken zu diesem Transfer angemeldet. Die einen hielten ihn aufgrund der nicht unbedingt höheren sportlichen Qualität in der russischen Liga für wenig sinnvoll, andere hegten gar Unverständnis, da Fathi noch im Jahr vor dem Wechsel zwei Länderspiele für Deutschlands Nationalelf bestritten hatte. Jetzt setzt Fathi der Moskauer Zeit, in der er „sportlich reifen“ konnte, ein Ende. Nach 123 Bundesligaspielen für Hertha BSC Berlin feierte der 26-jährige am Sonntag gegen Mönchengladbach sein Bundesliga-Comeback. Angetan war man in Mainz schon vor dem Spiel von Fathi, dessen Qualität dem FSV laut Trainer Thomas Tuchel „richtig gut tut.“ Zudem sei der Mann mit türkischen Wurzeln auch „menschlich ein prima Typ“.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Dass Mainz in Fathi einen guten Spieler geholt hat, ist unbestreitbar. Defensiv steht der Rechtsverteidiger stets solide, Erfahrungen hat er reichlich gesammelt. Kritiker allerdings halten den Wechsel von Fathi zu Mainz, einem – im Vergleich zu Spartak Moskau – beschaulichen Verein für zweifelhaft und monieren, Fathi sei nicht unbedingt motiviert, Höchstleistungen abzurufen. Dem allerdings widerspricht der 1,85 Meter große Ex-Nationalspieler nachdrücklich und betont, dass er „auf jeden Fall mit viel Ehrgeiz“ auftreten wird. Außerdem hat sich der Ex-Herthaner Fathi ja auch noch andere Ziele gesteckt und hofft insgeheim sogar noch auf eine WM-Nominierung. „Es wäre schon der Hammer, wenn in der Nationalmannschaft noch mal was gehen würde“, stellt er klar und in seinen braunen Augen spiegelt sich die Freude auf die Bundesliga und ein leises Zucken der Hoffnung wieder. Mainz 05 kann stolz sein, einen solchen Transfer an Land gezogen zu haben. Fathi wird dem FSV mit absoluter Sicherheit weiterhelfen, vor allem deshalb, weil vom Verein aus nicht unnötig Druck auf den Neuankömmling ausgeübt wird. Stattdessen geht Fathi mit einem Lorbeervorschuss in die Rückrunde.
(dea) Mainz. Kurz vor Transferschluss hatte Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, noch einen Transferkracher zu vermelden: Malik Fathi verstärkt leihweise die linke Abwehrseite des Aufsteigers.
Willkommen zurück!
Im März 2007 hatte sich Malik Fathi zum Wechsel aus Berlin in die klirrende russische Kälte zu Spartak Moskau entschieden, von allen Seiten wurden Bedenken zu diesem Transfer angemeldet. Die einen hielten ihn aufgrund der nicht unbedingt höheren sportlichen Qualität in der russischen Liga für wenig sinnvoll, andere hegten gar Unverständnis, da Fathi noch im Jahr vor dem Wechsel zwei Länderspiele für Deutschlands Nationalelf bestritten hatte. Jetzt setzt Fathi der Moskauer Zeit, in der er „sportlich reifen“ konnte, ein Ende. Nach 123 Bundesligaspielen für Hertha BSC Berlin feierte der 26-jährige am Sonntag gegen Mönchengladbach sein Bundesliga-Comeback. Angetan war man in Mainz schon vor dem Spiel von Fathi, dessen Qualität dem FSV laut Trainer Thomas Tuchel „richtig gut tut.“ Zudem sei der Mann mit türkischen Wurzeln auch „menschlich ein prima Typ“.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Dass Mainz in Fathi einen guten Spieler geholt hat, ist unbestreitbar. Defensiv steht der Rechtsverteidiger stets solide, Erfahrungen hat er reichlich gesammelt. Kritiker allerdings halten den Wechsel von Fathi zu Mainz, einem – im Vergleich zu Spartak Moskau – beschaulichen Verein für zweifelhaft und monieren, Fathi sei nicht unbedingt motiviert, Höchstleistungen abzurufen. Dem allerdings widerspricht der 1,85 Meter große Ex-Nationalspieler nachdrücklich und betont, dass er „auf jeden Fall mit viel Ehrgeiz“ auftreten wird. Außerdem hat sich der Ex-Herthaner Fathi ja auch noch andere Ziele gesteckt und hofft insgeheim sogar noch auf eine WM-Nominierung. „Es wäre schon der Hammer, wenn in der Nationalmannschaft noch mal was gehen würde“, stellt er klar und in seinen braunen Augen spiegelt sich die Freude auf die Bundesliga und ein leises Zucken der Hoffnung wieder. Mainz 05 kann stolz sein, einen solchen Transfer an Land gezogen zu haben. Fathi wird dem FSV mit absoluter Sicherheit weiterhelfen, vor allem deshalb, weil vom Verein aus nicht unnötig Druck auf den Neuankömmling ausgeübt wird. Stattdessen geht Fathi mit einem Lorbeervorschuss in die Rückrunde.
Goal.com-Flutlicht
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