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Die ELF besten Fußballer Europas – Platz 1: Lionel Messi
Im vergangenen Jahr räumte Cristiano Ronaldo groß ab. 2009 war bislang Lionel Messi das Maß aller Dinge. Sei es beim Ballon d'Or oder aber beim UEFA-Award des Vereinsfußballs. Die Wahlen zum besten Spieler haben Hochkonjunktur. Über Ronaldo 2008 und Messi 2009 an der Spitze gab es freilich wenig zu diskutieren. Doch bei unseren Usern haben wir auch Enttäuschungen registriert, was die weiteren Plätze dieser Ehrungen anging. Grund genug für unsere Redaktion, ein neues ELF-Ranking zu veröffentlichen. Vorhang auf für die ELF besten Fußballer Europas. Nach spannenden Tagen präsentieren wir euch heute den Gewinner. Es ist Lionel Messi vom FC Barcelona!
Von Ramon RAM
Einleitung
Barcelona. „Messi kann einfach alles. Er ist der Beste!“ Pep Guardiola brachte es nach dem gewonnen Champions-League-Finale auf dem Punkt. Lionel Messi hatte nur wenige Minuten zuvor mit einem Kopfballtreffer den dritten Triumph der Katalanen sichergestellt. Es war die Vollendung einer traumhaften Saison, es war der Höhepunkt in der bisherigen Karriere des kleinen Argentiniers.
Viel Skepsis begegnet dem Supertalent
Alles hat man ihm zugetraut, nicht aber, dass er mit einem Kopfballtreffer die bedeutendste Trophähe des Fußballs entscheidet. Doch das steht sinnbildlich für die Karriere des heute 22-Jährigen. Schon in seinen Kindheitstagen wurde er mit viel Skepsis beäugt. Seine Technik fiel früh auf, seine unglaubliche Ballbehandlung, sein Tempo, doch Messi wurde in erster Linie als „zu klein“ wahrgenommen.

Wirtschaftskrise und Barcelona sei Dank
Der Junge aus Rosario litt an Wachstumsstörungen und dennoch schaffte er es bereits im zarten Alter von acht Jahren zu den Newells Old Boys. Weitere fünf Jahre später sollte ihn die argentinische Wirtschaftskrise zum großen FC Barcelona bringen. Der nur 1.40-Meter-Junge spielte beim Weltverein vor, überzeugte und übersiedelte mit seinen Eltern in die katalanische Metropole. Charly Rexach, selbst Urgestein Barcas war derart vom „Wunderkind“ begeistert, dass er den ersten Vertrag auf einer handelsüblichen Serviette ausfertigen ließ.
„Die schlimmste Zeit seines Lebens“
Der Vertragsinhalt: Einstiegsgehalt von 600 Euro und Übernahme der Therapiekosten. Die Zeit der Sorgen waren für Messi vorbei, endlich bekam er die so wichtige Hormonbehandlung. Täglich musste sich der heutige Stürmerstar eine Spritze in das linke und rechte Bein einführen. Jahre später sprach Messi von der „schlimmsten Zeit seines Lebens“.

Wie geschaffen für Barca
Den sportlichen Feinschliff erhielt „La Pulga“ (der Floh) in der berühmten Nachwuchsschule „La Masia“. Dort wo schon Pep Guardiola, Xavi Hernandez und Carles Puyol ausgebildet wurden, sollte auch Lionel Messi die Philosophie des FC Barcelona kennenlernen. Eine Philosophie, für die er wie geschaffen schien: Technisch beschlagen, schnell und lernfähig.
Kein Glamour, dafür Rekord um Rekord
Schon damals war er eher ein ruhiger Zeitgenosse. Das Rampenlicht war ihm damals wie heute fremd. Auf Designerklamotten verzichtet er lieber, als sein Lieblingsgewand bezeichnet er den Trainingsanzug. Nur drei Jahre nachdem er den ersten Vertrag bei den Katalanen unterzeichnete debütierte er für die „Blaugrana“. Am 16. Oktober 2004 gab er als 16-Jähriger sein Debüt gegen Espanyol Barcelona. Die ersten Tore ließen nicht lange auf sich warten, Messi avancierte am 1. Mai 2005 zum jüngsten Torschützen des Klubs.
„Der neue Maradona“
Das war auch die Zeit, als Messi zusehends in den Fokus der breiten Öffentlichkeit rückte. Und es war die Zeit als er als „neuer Maradona“ gefeiert wurde. Auch in Argentinien überschlugen sich die Medien, sprachen von der neuen Gallionsfigur des argentinischen Fußballs. Und Messi befeuerte die Maradona-Vergleiche mit immer neuen Superlativen und Aktionen, die an das große Idol erinnerten.

Messi kopiert sein Idol
Am 18. April 2007 ging sein Tor gegen Getafe um die Welt. Messi umkurvte vier Feldspieler und den Tormann. Paralellen zum Jahrhunderttor von Diego Maradona bei der WM 1978 konnten nicht von der Hand gewiesen werden. Es war fast eine Kopie. Eine weitere Kopie ließ er am 9. Juni 2007 folgen. Gegen den Stadtrivalen Espanyol erzielte er einen Treffer mit der Hand – auch das legendäre Tor mit der „Hand Gottes“ war kopiert.
Er wird alle übertreffen
Spätestens jetzt war Messi der „legitime Nachfolger“ von Maradona. „Der Ball ist ein Teil seines Körpers. Es ist unmöglich, beides zu trennen. Er wird uns alle übertreffen. Alle“, stimmte selbst Argentinies Teamchef in die Lobeshymnen mitein.
Ein historisches Jahr
Während Messi sich auf Club-Ebene bereits jetzt unsterblich gemacht hat und mit dem FC Barcelona im Kalenderjahr 2009 alle möglichen Titel gewinnen konnte, schwanken seine Leistungen mit Argentinien doch etwas. Nur schleppend gelang die Qualifikation zur WM, ein internationaler Titel fehlt noch komplett. Doch diesen Makel kann der 22-Jährige in Südafrika höchstpersönlich beheben. Wie Maradona hat er das ergeizige Ziel die „Gauchos“ zum WM-Titel zu führen.
Forum: Wer sind die besten Fußballer Europas?
Ein Titel fehlt zur Vollendung
Spätestens dann wird Messi endgültig aus dem Schatten von Maradona treten. Spätestens dann wird die Skepsis die ihm lange entgegengeschwappt ist, vergessen sein. Nur noch ein Titel fehlt zur persönlichen Vollendung. Und das im Alter von 22 Jahren...
Schon gelesen? - Die ELF besten Fußballer Europas – Platz 2: Cristiano Ronaldo
Einleitung
Barcelona. „Messi kann einfach alles. Er ist der Beste!“ Pep Guardiola brachte es nach dem gewonnen Champions-League-Finale auf dem Punkt. Lionel Messi hatte nur wenige Minuten zuvor mit einem Kopfballtreffer den dritten Triumph der Katalanen sichergestellt. Es war die Vollendung einer traumhaften Saison, es war der Höhepunkt in der bisherigen Karriere des kleinen Argentiniers.
Viel Skepsis begegnet dem Supertalent
Alles hat man ihm zugetraut, nicht aber, dass er mit einem Kopfballtreffer die bedeutendste Trophähe des Fußballs entscheidet. Doch das steht sinnbildlich für die Karriere des heute 22-Jährigen. Schon in seinen Kindheitstagen wurde er mit viel Skepsis beäugt. Seine Technik fiel früh auf, seine unglaubliche Ballbehandlung, sein Tempo, doch Messi wurde in erster Linie als „zu klein“ wahrgenommen.

Wirtschaftskrise und Barcelona sei Dank
Der Junge aus Rosario litt an Wachstumsstörungen und dennoch schaffte er es bereits im zarten Alter von acht Jahren zu den Newells Old Boys. Weitere fünf Jahre später sollte ihn die argentinische Wirtschaftskrise zum großen FC Barcelona bringen. Der nur 1.40-Meter-Junge spielte beim Weltverein vor, überzeugte und übersiedelte mit seinen Eltern in die katalanische Metropole. Charly Rexach, selbst Urgestein Barcas war derart vom „Wunderkind“ begeistert, dass er den ersten Vertrag auf einer handelsüblichen Serviette ausfertigen ließ.
„Die schlimmste Zeit seines Lebens“
Der Vertragsinhalt: Einstiegsgehalt von 600 Euro und Übernahme der Therapiekosten. Die Zeit der Sorgen waren für Messi vorbei, endlich bekam er die so wichtige Hormonbehandlung. Täglich musste sich der heutige Stürmerstar eine Spritze in das linke und rechte Bein einführen. Jahre später sprach Messi von der „schlimmsten Zeit seines Lebens“.

Wie geschaffen für Barca
Den sportlichen Feinschliff erhielt „La Pulga“ (der Floh) in der berühmten Nachwuchsschule „La Masia“. Dort wo schon Pep Guardiola, Xavi Hernandez und Carles Puyol ausgebildet wurden, sollte auch Lionel Messi die Philosophie des FC Barcelona kennenlernen. Eine Philosophie, für die er wie geschaffen schien: Technisch beschlagen, schnell und lernfähig.
Kein Glamour, dafür Rekord um Rekord
Schon damals war er eher ein ruhiger Zeitgenosse. Das Rampenlicht war ihm damals wie heute fremd. Auf Designerklamotten verzichtet er lieber, als sein Lieblingsgewand bezeichnet er den Trainingsanzug. Nur drei Jahre nachdem er den ersten Vertrag bei den Katalanen unterzeichnete debütierte er für die „Blaugrana“. Am 16. Oktober 2004 gab er als 16-Jähriger sein Debüt gegen Espanyol Barcelona. Die ersten Tore ließen nicht lange auf sich warten, Messi avancierte am 1. Mai 2005 zum jüngsten Torschützen des Klubs.
„Der neue Maradona“
Das war auch die Zeit, als Messi zusehends in den Fokus der breiten Öffentlichkeit rückte. Und es war die Zeit als er als „neuer Maradona“ gefeiert wurde. Auch in Argentinien überschlugen sich die Medien, sprachen von der neuen Gallionsfigur des argentinischen Fußballs. Und Messi befeuerte die Maradona-Vergleiche mit immer neuen Superlativen und Aktionen, die an das große Idol erinnerten.

Messi kopiert sein Idol
Am 18. April 2007 ging sein Tor gegen Getafe um die Welt. Messi umkurvte vier Feldspieler und den Tormann. Paralellen zum Jahrhunderttor von Diego Maradona bei der WM 1978 konnten nicht von der Hand gewiesen werden. Es war fast eine Kopie. Eine weitere Kopie ließ er am 9. Juni 2007 folgen. Gegen den Stadtrivalen Espanyol erzielte er einen Treffer mit der Hand – auch das legendäre Tor mit der „Hand Gottes“ war kopiert.
Er wird alle übertreffen
Spätestens jetzt war Messi der „legitime Nachfolger“ von Maradona. „Der Ball ist ein Teil seines Körpers. Es ist unmöglich, beides zu trennen. Er wird uns alle übertreffen. Alle“, stimmte selbst Argentinies Teamchef in die Lobeshymnen mitein.
Ein historisches Jahr
Während Messi sich auf Club-Ebene bereits jetzt unsterblich gemacht hat und mit dem FC Barcelona im Kalenderjahr 2009 alle möglichen Titel gewinnen konnte, schwanken seine Leistungen mit Argentinien doch etwas. Nur schleppend gelang die Qualifikation zur WM, ein internationaler Titel fehlt noch komplett. Doch diesen Makel kann der 22-Jährige in Südafrika höchstpersönlich beheben. Wie Maradona hat er das ergeizige Ziel die „Gauchos“ zum WM-Titel zu führen.
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Ein Titel fehlt zur Vollendung
Spätestens dann wird Messi endgültig aus dem Schatten von Maradona treten. Spätestens dann wird die Skepsis die ihm lange entgegengeschwappt ist, vergessen sein. Nur noch ein Titel fehlt zur persönlichen Vollendung. Und das im Alter von 22 Jahren...
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