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Lückenbüßer Heiko Westermann: Hat ihn Holger Badstuber im DFB-Team abgehängt?
„Ich wollte eigentlich weiterspielen“, sagte Pechvogel Marcell Jansen nach seiner Knieverletzung gegen Belgien zu Goal.com. „Doch die Ärzte haben davon abgeraten und wollten kein Risiko nehmen. Zuerst war ich etwas enttäuscht, denn ich hab mich ganz gut im Match gefühlt, aber im Nachhinein war das natürlich die absolut richtige Entscheidung.“ Vor dem Match gegen Aserbaidschan muss der Bundestrainer die nächste Entscheidung treffen: Wer stopft die Lücke hinten links? Obwohl Heiko Westermann seit 2008 Nationalspieler ist, hat Holger Badstuber den Neu-Hamburger nach gut einem Quartal in Löws Rangliste offenbar abgehängt.
Von Francois DUCHATEAU
Köln. Seine Wechselentscheidung zum Hamburger SV hat Heiko Westermann mit Hinterblick auf die deutsche Nationalmannschaft getroffen. Im Gegensatz zu Schalke 04 kann er an der Elbe auf seine favorisierten Innenverteidigerposition spielen und sich so Joachim Löw im Rennen für die EM 2012 empfehlen, nachdem der Ex-Bielefelder die WM in Südafrika verletzungsbedingt an sich vorbeiziehen lassen musste. Wie der Qualifikations-Auftakt gegen Belgien (1:0, Spielbericht) beweist, hat sich im DFB-Team zunächst nichts für den neuen HSV-Kapitän geändert. Trotz des Fehlens von Arne Friedrich spielt „Weste“ nur die zweite Geige und dass selbst nur auf der ungeliebten Linksverteidigerposition. In der Hierarchie der Abwehrzentrale, muss er sich vor dem Match gegen Aserbaidschan in Köln hinter Holger Badstuber von Bayern München unterordnen.
Löw hält Wort und lässt Badstuber nicht fallen
Joachim Löw hat also Wort gehalten. Nachdem die Gegner in Südafrika Linksverteidiger Badstuber als Schwachstelle der dynamischen DFB-Elf ausgemacht hatten, wurde er nach zwei Gruppenspielen dort nicht mehr von Beginn an gebracht. Dennoch kündigte er dem FCB-Talent eine große Zukunft in der Nationalelf an: „Einen Fußballer-Typen wie ihn gibt es in Deutschland nur selten. Wir werden ihn noch brauchen. Ich lasse ihn nicht fallen.“
Zentral zufrieden
Wo Löw Badstuber braucht, wurde am Freitag in Brüssel deutlich. Ebenso wie sein Vereinstrainer Louis van Gaal sieht Löw den 21-Jährigen in der Innenverteidigung. Diesmal ersetzte er nur den verletzten Arne Friedrich neben Per Mertesacker, doch in Zukunft könnte dies als Dauerlösung nicht ausgeschlossen sein. Im Gespräch mit Goal.com lobte der Abwehrturm von Werder Bremen seinen neuen Partner: „Es hat super mit ihm geklappt. Wir können uns gerade im Spielaufbau gut ergänzen. Holger ist einer, der die Ruhe behält.“ Badstuber selbst fühlt sich wohl in seiner neuen Rolle. „Der Bundestrainer hat mir immer gesagt, dass er mich in der Zukunft als Innenverteidiger sieht. Jetzt hat er sich ziemlich schnell für mich auf dieser Position entschieden. Das freut mich. Aber ich muss zeigen, dass sein Vertrauen auch berechtigt ist und meine Leistung bringen.“
Da Marcell Jansen sich gegen Belgien am Knie verletzte und zur Halbzeit ausgewechselt wurde, muss Löw die linke Seite neu besetzen. Obwohl Badstuber genau so flexibel in der Viererkette ist wie Westermann, spricht doch vieles dafür, dass der Hamburger links das Loch stopfen muss. „Natürlich spiele ich am liebsten zentral, doch ich helfe dort, wo ich gebraucht werde“, sagt Westermann zu Goal.com. „Ich weiß noch nicht, ob ich am Dienstag anstelle von Marcell auflaufen werde. Das ist schwer zu sagen und kann nur der Trainer entscheiden.“
Eure Meinung: Badstuber oder Westermann – wer sollte gegen Aserbaidschan zentral und wer links verteidigen?
Löw hält Wort und lässt Badstuber nicht fallen
Joachim Löw hat also Wort gehalten. Nachdem die Gegner in Südafrika Linksverteidiger Badstuber als Schwachstelle der dynamischen DFB-Elf ausgemacht hatten, wurde er nach zwei Gruppenspielen dort nicht mehr von Beginn an gebracht. Dennoch kündigte er dem FCB-Talent eine große Zukunft in der Nationalelf an: „Einen Fußballer-Typen wie ihn gibt es in Deutschland nur selten. Wir werden ihn noch brauchen. Ich lasse ihn nicht fallen.“
Zentral zufrieden
Wo Löw Badstuber braucht, wurde am Freitag in Brüssel deutlich. Ebenso wie sein Vereinstrainer Louis van Gaal sieht Löw den 21-Jährigen in der Innenverteidigung. Diesmal ersetzte er nur den verletzten Arne Friedrich neben Per Mertesacker, doch in Zukunft könnte dies als Dauerlösung nicht ausgeschlossen sein. Im Gespräch mit Goal.com lobte der Abwehrturm von Werder Bremen seinen neuen Partner: „Es hat super mit ihm geklappt. Wir können uns gerade im Spielaufbau gut ergänzen. Holger ist einer, der die Ruhe behält.“ Badstuber selbst fühlt sich wohl in seiner neuen Rolle. „Der Bundestrainer hat mir immer gesagt, dass er mich in der Zukunft als Innenverteidiger sieht. Jetzt hat er sich ziemlich schnell für mich auf dieser Position entschieden. Das freut mich. Aber ich muss zeigen, dass sein Vertrauen auch berechtigt ist und meine Leistung bringen.“

Da Marcell Jansen sich gegen Belgien am Knie verletzte und zur Halbzeit ausgewechselt wurde, muss Löw die linke Seite neu besetzen. Obwohl Badstuber genau so flexibel in der Viererkette ist wie Westermann, spricht doch vieles dafür, dass der Hamburger links das Loch stopfen muss. „Natürlich spiele ich am liebsten zentral, doch ich helfe dort, wo ich gebraucht werde“, sagt Westermann zu Goal.com. „Ich weiß noch nicht, ob ich am Dienstag anstelle von Marcell auflaufen werde. Das ist schwer zu sagen und kann nur der Trainer entscheiden.“
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