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Pleiten, Pech und Pannen. Verbale Entgleisungen oder Fehltritte der besonderen Art. Und das Woche für Woche! Warum eigentlich nicht? Nichts anderes macht den Fußball unterhaltsamer, gäbe es da nicht auch die Buhmänner und Pechvögel, die Raufbolde und Blutgrätschen. Das ist das Salz in der Suppe. Und deswegen zeigt Goal.com jede Woche in Holland die „Rode Kaart“. Dieses Mal: Rote Karte für Youssouf Hersi!

(db) Rotterdam. Mit dem Pokalfinale fand nur ein entscheidendes Spiel am Wochenende in den Niederlanden statt. Und dabei sorgte mit Youssouf Hersi ein Mann für die Entscheidung und seinen persönlichen Absturz vom Helden zum Versager.

Der Held der Verlängerung

Mit 6:7 unterlag Hersis FC Twente Enschede dem SC Heerenveen im Elfmeterschießen, nachdem es nach Ablauf der 90 Minuten 1:1 und nach der Verlängerung 2:2 gestanden hatte. Hersi kam erst kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit für den ausgepumpten Kenneth Perez aufs Feld und sah in der Verlängerung wie der Held des FC Twente aus, denn in der 117. Minute traf der kleine Mittelfeldspieler per Kopf zum nicht mehr für möglich gehaltenen 2:2-Ausgleich.

Zusammenbruch im Mittelkreis

Keine zehn Minuten später allerdings lag Hersi im Mittelkreis weinend am Boden und konnte nur mit Mühe von zwei Mitspielern wieder auf die Beine gestellt werden. Fast zehn Minuten lang redeten die Verantwortlichen auf Hersi ein, der sich nicht beruhigen konnte. Was war passiert? Der Held der Verlängerung wurde zum Versager im Elfmeterschießen.

„From hero to zero“

Als einziger Schütze vergab er seinen Strafstoß und bescherte damit dem SC Heerenveen den Titel. Und damit nicht genug: Die Twente-Fans reagierten schnell und bei der Rückkehr des Mannschaftsbusses nach Enschede hing ein riesiges Transparent über der Autobahn: „Hersi: From hero to zero“.

Eure Meinung: Wer oder was war in der vergangenen Woche Euer persönlicher Flop?

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