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Holland diskutiert: Sekten-Zustände und Erpressung bei AZ Alkmaar?
Und wieder ist eine spannende Woche ins Land gezogen. Sieben Tage, in denen es hoch herging in den höchsten Spielklassen der Liga, in den Wettbewerben rund um den Fußball-Globus. So manche Äußerungen, Fehltritte, Platzverweise oder geniale Tore schlugen hohe Wellen. Abseits, oder nicht? Platzverweis, oder Schwalbe? „Trainer raus!“ oder Rückendeckung für den Coach? Holland diskutiert! Dieses Mal: Sekten-Zustände bei AZ Alkmaar?
Von François DUCHATEAU
Alkmaar. Wie Goal.com bereits berichtete, steckt AZ Alkmaar in einer Existenzkrise. Der Verein ist fest an die DSB-Bank von Präsident Dirk Scheringa verwurzelt, die vor ein Paar Jahren durch Finanzspritzen den sportlichen Aufstieg des Vereins möglich machte, nun aber in einer Kreditkrise steckt. Die Zukunft des Vereins steht auf der Kippe. Der erste Rettungsplan musste heute über Bord geworfen werden. Nun kamen in der Sportweek immer mehr Details ans Tageslicht:
Mündliche Knebelverträge vereinbart
AZ-Eigentümer Dirk Scheringa lockte demnach seine Spieler mit niedrigen Hypotheken, Aktienpaketen und allerhand Versicherungen, die sie sicher nicht brauchten. „Mir wurde ein niedriges Festgehalt angeboten“, gab ein Spieler gegenüber dem Blatt Preis, der anonym bleiben will. „Dafür konnte ich meinen Lohn mit Aktienpaketen aufstocken, die am Ende meines Vertrages etwa eine Millionen Wert gewesen wären. Auf Papier eine schöne Sache, aber nun genau das Problem. Scheringa wollte die Endsumme nicht garantieren. Nichts wurde unterzeichnet, alles war mündlich abgesprochen. Einige Spieler sind da mit blind drauf eingegangen und standen nach drei Jahren mit leeren Händen da“, so der Maulwurf.
„Es war regelrecht Erpressung!“
Andere Spieler mussten auf Geld verzichten, um einen Wechsel über die Bühne zu bringen, erzählt ein anderer Spieler, der namentlich nicht genannt wird. „Es war regelrecht Erpressung! Es stand schwarz auf weiß in meinem Vertrag, dass ich Recht auf einen gewissen Prozentsatz der Transfersumme habe und musste dann aber unterzeichnen, dass ich darauf verzichte. Da redet man über ganze Stange Geld. Natürlich hätte man die Unterschrift verweigern dürfen, nur hätte AZ den Spieler dann nicht ziehen lassen.“
„AZ glich immer mehr einer Sekte.“
Ex-Sportdirektor Martin van Geel soll wegen dieser Geschäftskultur freiwillig seinen Hut genommen haben. „Er konnte das nicht mehr mit sich vereinbaren, diese herrschende Geschäftskultur, all das Lügen und Betrügen. Mündliche Absprachen konnte man vergessen. Niemand durfte sich gegen den allmächtigen Dirk Scheringa aufbäumen. Schweigen wurde belohnt. Das sind alles nur gehirnlose Ja-Sager geworden. AZ Alkmaar glich immer mehr einer Sekte.“
Was sagt Ihr zu diesen Zuständen beim holländischen Meister und Champions League Teilnehmer?
Alkmaar. Wie Goal.com bereits berichtete, steckt AZ Alkmaar in einer Existenzkrise. Der Verein ist fest an die DSB-Bank von Präsident Dirk Scheringa verwurzelt, die vor ein Paar Jahren durch Finanzspritzen den sportlichen Aufstieg des Vereins möglich machte, nun aber in einer Kreditkrise steckt. Die Zukunft des Vereins steht auf der Kippe. Der erste Rettungsplan musste heute über Bord geworfen werden. Nun kamen in der Sportweek immer mehr Details ans Tageslicht:
Mündliche Knebelverträge vereinbart
AZ-Eigentümer Dirk Scheringa lockte demnach seine Spieler mit niedrigen Hypotheken, Aktienpaketen und allerhand Versicherungen, die sie sicher nicht brauchten. „Mir wurde ein niedriges Festgehalt angeboten“, gab ein Spieler gegenüber dem Blatt Preis, der anonym bleiben will. „Dafür konnte ich meinen Lohn mit Aktienpaketen aufstocken, die am Ende meines Vertrages etwa eine Millionen Wert gewesen wären. Auf Papier eine schöne Sache, aber nun genau das Problem. Scheringa wollte die Endsumme nicht garantieren. Nichts wurde unterzeichnet, alles war mündlich abgesprochen. Einige Spieler sind da mit blind drauf eingegangen und standen nach drei Jahren mit leeren Händen da“, so der Maulwurf.
„Es war regelrecht Erpressung!“
Andere Spieler mussten auf Geld verzichten, um einen Wechsel über die Bühne zu bringen, erzählt ein anderer Spieler, der namentlich nicht genannt wird. „Es war regelrecht Erpressung! Es stand schwarz auf weiß in meinem Vertrag, dass ich Recht auf einen gewissen Prozentsatz der Transfersumme habe und musste dann aber unterzeichnen, dass ich darauf verzichte. Da redet man über ganze Stange Geld. Natürlich hätte man die Unterschrift verweigern dürfen, nur hätte AZ den Spieler dann nicht ziehen lassen.“
„AZ glich immer mehr einer Sekte.“
Ex-Sportdirektor Martin van Geel soll wegen dieser Geschäftskultur freiwillig seinen Hut genommen haben. „Er konnte das nicht mehr mit sich vereinbaren, diese herrschende Geschäftskultur, all das Lügen und Betrügen. Mündliche Absprachen konnte man vergessen. Niemand durfte sich gegen den allmächtigen Dirk Scheringa aufbäumen. Schweigen wurde belohnt. Das sind alles nur gehirnlose Ja-Sager geworden. AZ Alkmaar glich immer mehr einer Sekte.“
Was sagt Ihr zu diesen Zuständen beim holländischen Meister und Champions League Teilnehmer?
Goal.com-Flutlicht
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