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Analyse: Der Abstiegskampf in den Niederlanden
Seit gestern steht in den Niederlanden der Meister fest, AZ Alkmaar, die mit ihrer ersten Schale seit 1981 27 Jahre Herrschaft der Traditionsclubs Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven und Feyenoord Rotterdam brechen. Spannend wird es nun vor allem im Kampf um die Europacup-Plätze und um den Ligaverbleib. Goal.com warf für Euch einen Blick in den Tabellenkeller und wagt eine Prognose über den Abstieg.
(fd) Amsterdam. So eng war es lange nicht mehr in Hollands unterer Etage. Am 31. Von 34 Spieltagen ist noch kein Verein sicher abgestiegen, selbst Willem II auf Rang 12 könnte theoretisch noch degradieren, doch der günstige Spielplan spielt den Tilburgern in den Karten, die mit großer Sicherheit am Ende in der Eredivisie bleiben werden.
Hollands kompliziertes Abstiegssystem
Hollands Abstiegssystem ist anders als in anderen Ländern. Nur der Tabellenletzte steigt definitiv in die Jupiler League, Hollands zweiter Liga, ab. Die Plätze 17 und 18 treten nach einem komplizierten Verfahren mit vielen Clubs aus der zweiten Liga (unter anderem die Quartalsmeister) in die Playoffs, deren beide Sieger am Ende in der Eredivisie spielen darf. Der Meister der Jupiler League tauscht am Ende der Saison den Platz mit dem Schlusslicht der Eredivisie und steht als einziger Zweitligist sicher als Aufsteiger fest. Im Zweifelsfall kann es also sein, dass nur eine Mannschaft aus Hollands erster Liga absteigt. Aktuell führt VVV Venlo übrigens die Jupiler League souverän an.
Die Kandidaten in der Analyse:
13. Heracles Almelo (31 Punkte): Heracles hat sich im Laufe der Saison wie ein Eichhörnchen die Punke erhascht. Im Vergleich zu den anderen Abstiegskandidaten hat das Team aus Almelo viele Unentschieden über die Zeit gerettet, das macht sich auch am Punktekonto bemerkbar und ist überlebenswichtig. Denn mit dem PSV Eindhoven und dem FC Utrecht warten noch zwei durchaus harte Nüsse auf die Elf, in der mit Rob Maas und Kai Michalke zwei weitere Ex-Bundesliga-Bekannte im Kader stehen. Für Vitesse, Gegner am 33. Spieltag geht es nachdem man die Klasse gesichert hat, nur noch um die goldene Ananas diese Saison, das könnte wohlmöglich eine gute Ausgangslage sein einen Dreier einzufahren. Im Normalfall müsste Heracles aber die Klasse dank der guten Ausgangslage halten.
14. Sparta Rotterdam (30 Punkte): Der Saisonbeginn lief eigentlich ziemlich gut für die Rotterdamer, die oft das Glück nicht auf ihrer Seite hatten. Sparta, Schießbude der Liga, muss im Saisonfinale zwar noch einmal gegen Ajax ran, allerdings hat man bereits am kommenden Spieltag die Chance gegen Schlusslicht de Graafschap einen Bigpoint zu landen. Am letzten Spieltag wartet mit NEC ein Club, der sich gerade in einer Formkrise befindet. Sparta verfügt auf jeden Fall über den Kampfgeist, den man braucht, um den Endspurt erfolgreich anzugehen. Dieses Team bleibt drin.
15. ADO Den Haag (28 Punkte): Am 28. Spieltag standen die Regierungshauptstädter noch auf dem 13. Platz, seitdem wurde nur ein Zähler geholt. Nun wird es eng für ADO, die mit Feyenoord und Heerenveern noch zwei Clubs vor der Brust haben, die sicher ungemütlich sein werden. Je nach Abschneiden der Konkurrenz sorgt das Endspiel gegen Vitesse wohl über den Verbleib der „Störche“, die noch zittern müssen und sich nicht wundern dürfen, wenn mindestens ein Konkurrent die Regierungshauptstädter noch einholt.
16. FC Volendam (27 Punkte): Nicht nur Moppel-Keeper Jeroen Verhoeven hat uns diese Saison unterhalten, insgesamt war Volendam immer wieder für ansehnliche Spiele gut. Im Vergleich zu anderen Teams versucht Trainer Frans Adelaar oft die Flucht nach vorne zu ergreifen und Offensivfußball zu präsentieren, wenn auch nicht immer mit Erfolg. Aber: die Einstellung stimmt. Im Prinzip hat Volendam es selbst in der Hand, das rettende Ufer zu erreichen, am 33. Spieltag hat man zwar den FC Groningen vor der Brust, allerdings spielt man davor gegen den Tabellennachbarn Roda JC und am letzten Spieltag gegen das aktuelle Schlusslicht De Graafschap. Volendam wird unserer Meinung von den Play-Offs verschont bleiben.
17. Roda JC (26 Punkte): Bei Roda herrscht das Chaos. Nachdem Scheitern von Sporting Limburg droht der Traditionsclub nun sogar in die Jupiler League abzurutschen. Bei den Gelb-Schwarzen läuft derzeit gar nichts rund: Misswirtschaft, Pech und spielerisches Unvermögen, ergeben einen Cocktail aus Pleiten, Pech und Pannen, wo Punkte und Lichtblicke Mangelware sind. Die letzten Spiele bestreitet man gegen Volendam, Willem II und Feyenoord – machbare Aufgaben und Rodas letzte Chance, nicht ins Verderben zu schlittern, auch wenn es derzeit alles andere als rosig aussieht. Viele Gegner der Play-Off gehen mit gesünderem Selbstbewusstsein ins Rennen. Es ist durchaus Möglich, dass die Juliana Combinatie kommende Saison eine Etage weiter unten kickt. Hoffen wir, dass die Limburger es dennoch noch irgendwie schaffen, denn Roda gehört einfach in die erste Liga.
18. De Graafschap (25 Punkte): Die Elf aus Doetinchem ist an Harmlosigkeit nicht zu überbieten, mit nur 21 Treffern muss man sich nicht wundern, warum man derzeit die rote Laterne trägt. Mit Sparta und Volendam spielt man gegen direkte Konkurrenten in den letzten drei Partien, doch wohlmöglich müsste auch eine Sensation gegen NAC her, um es eventuell doch noch zu packen. Nein, de Graafschap spielt kommende Saison definitiv in der Jupiler League.
Was meint ihr: Wer steigt ab in den Niederlanden?
Hollands kompliziertes Abstiegssystem
Hollands Abstiegssystem ist anders als in anderen Ländern. Nur der Tabellenletzte steigt definitiv in die Jupiler League, Hollands zweiter Liga, ab. Die Plätze 17 und 18 treten nach einem komplizierten Verfahren mit vielen Clubs aus der zweiten Liga (unter anderem die Quartalsmeister) in die Playoffs, deren beide Sieger am Ende in der Eredivisie spielen darf. Der Meister der Jupiler League tauscht am Ende der Saison den Platz mit dem Schlusslicht der Eredivisie und steht als einziger Zweitligist sicher als Aufsteiger fest. Im Zweifelsfall kann es also sein, dass nur eine Mannschaft aus Hollands erster Liga absteigt. Aktuell führt VVV Venlo übrigens die Jupiler League souverän an.
Die Kandidaten in der Analyse:
13. Heracles Almelo (31 Punkte): Heracles hat sich im Laufe der Saison wie ein Eichhörnchen die Punke erhascht. Im Vergleich zu den anderen Abstiegskandidaten hat das Team aus Almelo viele Unentschieden über die Zeit gerettet, das macht sich auch am Punktekonto bemerkbar und ist überlebenswichtig. Denn mit dem PSV Eindhoven und dem FC Utrecht warten noch zwei durchaus harte Nüsse auf die Elf, in der mit Rob Maas und Kai Michalke zwei weitere Ex-Bundesliga-Bekannte im Kader stehen. Für Vitesse, Gegner am 33. Spieltag geht es nachdem man die Klasse gesichert hat, nur noch um die goldene Ananas diese Saison, das könnte wohlmöglich eine gute Ausgangslage sein einen Dreier einzufahren. Im Normalfall müsste Heracles aber die Klasse dank der guten Ausgangslage halten.
14. Sparta Rotterdam (30 Punkte): Der Saisonbeginn lief eigentlich ziemlich gut für die Rotterdamer, die oft das Glück nicht auf ihrer Seite hatten. Sparta, Schießbude der Liga, muss im Saisonfinale zwar noch einmal gegen Ajax ran, allerdings hat man bereits am kommenden Spieltag die Chance gegen Schlusslicht de Graafschap einen Bigpoint zu landen. Am letzten Spieltag wartet mit NEC ein Club, der sich gerade in einer Formkrise befindet. Sparta verfügt auf jeden Fall über den Kampfgeist, den man braucht, um den Endspurt erfolgreich anzugehen. Dieses Team bleibt drin.
15. ADO Den Haag (28 Punkte): Am 28. Spieltag standen die Regierungshauptstädter noch auf dem 13. Platz, seitdem wurde nur ein Zähler geholt. Nun wird es eng für ADO, die mit Feyenoord und Heerenveern noch zwei Clubs vor der Brust haben, die sicher ungemütlich sein werden. Je nach Abschneiden der Konkurrenz sorgt das Endspiel gegen Vitesse wohl über den Verbleib der „Störche“, die noch zittern müssen und sich nicht wundern dürfen, wenn mindestens ein Konkurrent die Regierungshauptstädter noch einholt.
16. FC Volendam (27 Punkte): Nicht nur Moppel-Keeper Jeroen Verhoeven hat uns diese Saison unterhalten, insgesamt war Volendam immer wieder für ansehnliche Spiele gut. Im Vergleich zu anderen Teams versucht Trainer Frans Adelaar oft die Flucht nach vorne zu ergreifen und Offensivfußball zu präsentieren, wenn auch nicht immer mit Erfolg. Aber: die Einstellung stimmt. Im Prinzip hat Volendam es selbst in der Hand, das rettende Ufer zu erreichen, am 33. Spieltag hat man zwar den FC Groningen vor der Brust, allerdings spielt man davor gegen den Tabellennachbarn Roda JC und am letzten Spieltag gegen das aktuelle Schlusslicht De Graafschap. Volendam wird unserer Meinung von den Play-Offs verschont bleiben.
17. Roda JC (26 Punkte): Bei Roda herrscht das Chaos. Nachdem Scheitern von Sporting Limburg droht der Traditionsclub nun sogar in die Jupiler League abzurutschen. Bei den Gelb-Schwarzen läuft derzeit gar nichts rund: Misswirtschaft, Pech und spielerisches Unvermögen, ergeben einen Cocktail aus Pleiten, Pech und Pannen, wo Punkte und Lichtblicke Mangelware sind. Die letzten Spiele bestreitet man gegen Volendam, Willem II und Feyenoord – machbare Aufgaben und Rodas letzte Chance, nicht ins Verderben zu schlittern, auch wenn es derzeit alles andere als rosig aussieht. Viele Gegner der Play-Off gehen mit gesünderem Selbstbewusstsein ins Rennen. Es ist durchaus Möglich, dass die Juliana Combinatie kommende Saison eine Etage weiter unten kickt. Hoffen wir, dass die Limburger es dennoch noch irgendwie schaffen, denn Roda gehört einfach in die erste Liga.
18. De Graafschap (25 Punkte): Die Elf aus Doetinchem ist an Harmlosigkeit nicht zu überbieten, mit nur 21 Treffern muss man sich nicht wundern, warum man derzeit die rote Laterne trägt. Mit Sparta und Volendam spielt man gegen direkte Konkurrenten in den letzten drei Partien, doch wohlmöglich müsste auch eine Sensation gegen NAC her, um es eventuell doch noch zu packen. Nein, de Graafschap spielt kommende Saison definitiv in der Jupiler League.
Was meint ihr: Wer steigt ab in den Niederlanden?
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