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Frankreichs Verbandspräsident hofft auf Ribery-Rückkehr

Franck Ribery will sich vermehrt dem Klubfußball und seiner Familie widmen. Der französische Verband will seinen Rückzug aus dem Nationalteam nicht akzeptieren.

Paris. Der Präsident des französischen Fußballverbandes (FFF), Noel le Graet, hofft, dass Franck Ribery seinen am Mittwoch angekündigten Rücktritt aus Frankreichs Nationalmannschaft noch einmal überdenkt. Der Linksaußen von Bayern München könne eine solche Entscheidung nicht alleine treffen. Die Bleus bräuchten einen ihrer besten Spieler für die Euro 2016 in Frankreich.

"Die Entscheidung muss auch vom Trainer getroffen werden, da er die Gesamtverantwortung für das französische Nationalteam trägt", sagte le Graet. Der Spieler könne das nicht einfach alleine festlegen. Er habe auch an die Interessen des französischen Verbandes zu denken.

Er glaube, dass Ribery die Entscheidung zu früh getroffen habe. Ein Spieler seines Talents habe noch viele gute Jahre vor sich, da könne solch ein Entschluss nicht endgültig sein. "Wie kann Frankreich ohne einen ihrer besten Spieler zur Euro 2016 fahren, die in Frankreich stattfindet?", fragte der Präsident. "Ich glaube, das sind legitime Fragen, da man das französische Team nicht einfach ablehnen kann."

Euro in Frankreich als Ansporn?

Ribery hatte nach 82 Partien für Frankreich sein Karriereende in der Landesauswahl angekündigt, um sich mehr auf den Klubfußball und auf seine Familie zu konzentrieren. Le Graet hoffe aber, dass die Euro im eigenen Land genug Ansporn für den 31-Jährigen sein könnte, um seinen Rücktritt noch einmal rückgängig zu machen.

"Franck liebt das französische Team und hat seinen Einsatz für das blaue Trikot immer wieder unter Beweis gestellt. Er ist für den Wettbewerb geboren und ausersehen, die größten internationalen Wettbewerbe zu spielen." Deshalb glaube er an eine Rückkehr von Ribery.

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