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Der Weltmeister-Trainer will den Umbruch in der spanischen Mannschaft einleiten. Das frühe Ausscheiden bei der WM sieht er als einmaligen Betriebsunfall.

Salamanca. Vicente del Bosque bleibt trotz der WM-Pleite in Brasilien bis 2016 Trainer der spanischen Nationalmannschaft. Der 63-Jährige erklärte am Donnerstag bei einer Veranstaltung in seiner Heimatstadt Salamanca, seinen noch zwei Jahre laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.

"Wir haben mit dem Verband die Lage analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass sechs erfolgreiche Jahre mehr zählen als zwei schlechte Spiele", sagte del Bosque: "Wir fühlen uns stark genug, weiter hart zusammen zu arbeiten und wollen 2016 den Europameister-Titel erfolgreich verteidigen."

De Bosque: "Keine personelle Revolution"

Del Bosque habe schon mit der Planung der nächsten Spiele begonnen. "Es wird personell in der Mannschaft keine Revolution geben, aber doch einige Veränderungen. Wir wissen, dass wir es viel besser können als in Brasilien", sagte der frühere Coach von Real Madrid.

Del Bosque hatte den Trainer-Posten bei der spanischen Nationalmannschaft 2008 nach dem EM-Triumph der Südeuropäer in Österreich und der Schweiz übernommen, sein Team 2010 in Südafrika zum WM-Triumph und zwei Jahre später in Polen und der Ukraine zum erneuten EM-Titelgewinn geführt. In Brasilien war Spanien als Weltmeister in der Vorrunde ausgeschieden.

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