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Bei der Partie Kameruns gegen Kroatien brannten einigen Spielern sie Sicherungen durch. Nun schaltet sich der Landesverband ein und rügt seine Stars.

Fortaleza. Das Fehlverhalten einiger Kameruner bei der bitteren 0:4-Niederlage gegen Kroatien am Donnerstag hat nun auch der Fußballverband des WM-Teilnehmers öffentlich kritisiert.

"Die jüngsten Gewalthandlungen, die während des Spiels gegen Kroatien stattfanden, entsprechen nicht den Werten des Fair Play und des Respekts, die unser Verband, das Trainerteam und die Mannschaft fordern", schrieb der Verband auf seiner eigenen Internetseite und sprach von einem "schändlichen Verhalten", das internationale Sanktionen nach sich ziehen könnte.

Gemeint waren zum einen die Rote Karte gegen Alexandre Song (40.) nach einer Tätlichkeit gegen Mario Mandzukic sowie der Kopfstoß von Benoit Assou-Ekotto gegen seinen Teamkollegen Benjamin Moukandjo kurz vor Spielende. Erst der verletzte Superstar Samuel Eto'o konnte die Streithähne in den Katakomben einigermaßen beruhigen.

Finke droht mit Konsequenzen

Kameruns Trainer Volker Finke hatte sich die "unzähmbaren Löwen" bereits zur Brust genommen. "Ich hasse es, so etwas zu sehen. Das ist nicht akzeptabel. Das war eine Schande und wird Konsequenzen haben", sagte der ehemalige Freiburger Bundesligacoach.

Kamerun hat nach zwei Niederlagen in zwei Spielen keine Chancen mehr aufs WM-Achtelfinale. Zum Gruppenabschluss am Montag (22.00 Uhr/MESZ/ im LIVE-Ticker) wartet Topfavorit Brasilien.

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