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Der frühere Bayern-Torhüter ist nach dem mühsamen Sieg der Roten Teufel gegen Algerien ernüchtert und hatte sich mehr ausgerechnet.

Brüssel. Belgiens Ex-Nationaltorwart Jean-Marie Pfaff war nicht zufrieden mit der Vorstellung der belgischen Nationalmannschaft beim 2:1 -Auftaktsieg gegen Algerien in Belo Horizonte.

"Belgien hat nicht überzeugt, aber sie haben gewonnen. Das ist das Wichtigste", sagte der ehemalige Schlussmann von Bayern München dem SID .

In der ersten Halbzeit habe Belgien zu langsam gespielt. Pfaff: "Es war zu wenig Bewegung im Spiel, kaum einmal kam eine brauchbare Flanke. Algerien hat zu Recht den Elfmeter bekommen und ist nicht unverdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben es dann die belgischen Ersatzspieler gedreht."

"Müssen ins Halbfinale kommen"

Vor dem Turnier war Pfaff noch über die Maßen optimistisch gewesen. "Wer Weltmeister wird? Hinter Belgien? Na, Deutschland!", hatte der 60-Jährige im SID -Gespräch gesagt: "Unsere Mannschaft ist dermaßen stark, wir müssen ins Halbfinale kommen. Und dann ist alles möglich."

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