thumbnail Hallo,

Mit einem Treffer in letzter Sekunde bewahrte sich die Schweiz selbst vor einem Fehlstart und machte einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale.

Brasilia. In sprichwörtlich letzter Sekunde rettete Joker Haris Seferovic die Schweiz vor einem Fehlstart in die WM und sorgte für einen umjubelten 2:1-Sieg gegen Ecuador. Auch Trainer Ottmar Hitzfeld freute sich über einen schlussendlich gelungenen Auftakt.

"Ich bin sehr glücklich über die drei Punkte, das ist ein sehr guter Start", betonte der Fußballlehrer, der nach dem Turnier seine Taktiktafel an den Nagel hängen will. Umso größer wiegt die Freude, dass man als "glücklicher Sieger" aus einem umkämpften Spiel gegen überraschend widerspenstige Südamerikaner hervorging.

"Wir hatten am Ende schon Probleme mit der Höhe von 1100 Metern, da waren uns die Ecuadorianer schon läuferisch überlegen", gab Hitzfeld zu und meinte: "Es ist unglaublich, dass wir das geschafft haben. Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt."

Mehmedi: "Ich war bereit"

Doch es benötigte zwei Joker, um dieses Spiel zu drehen. Den Anfang machte Freiburg-Profi Admir Mehmedi, der nach seiner Einwechslung das Spiel der Schweiz belebte: "Klar war ich enttäuscht, dass nicht von Anfang an gespielt habe, aber ich war bereit", erklärte der Angreifer, der dies mit dem Treffer zum Ausgleich kurz nach der Pause unter Beweis stellte.

Die Entscheidung besorgte Sekunden vor Schluss der ebenfalls eingewechselte Haris Seferovic, der ein beeindruckendes Solo von Valon Behrami auf Vorlage von Wolfsburgs Ricardo Rodriguez unhaltbar abschloss.

Mit dem Sieg gegen Ecuador machte die Schweiz einen großen Schritt auf dem Weg ins anvisierte Achtelfinale. Danach, so Ottmar Hitzfeld, sei man nicht mehr "Favorit".

Dazugehörig