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Die WM war nur zwei Tage alt und im Fokus standen die Unparteiischen. Doch ein deutscher macht Hoffnung und bekam dafür umgehend Lob von der DFB-Führung.

Frankfurt/Main. Der deutsche Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel hat die gelungene WM-Premiere seines Schützlings Felix Brych (München) in den höchsten Tönen gelobt. "Ich würde sagen, das war ein richtiges starkes WM-Debüt", kommentierte Fandel die Leistung des 38-Jährigen bei der schwer zu leitenden Partie zwischen Uruguay und Costa Rica (1:3) am Samstagabend in Fortaleza.

Fandel übermittelte Brych bereits seine Glückwünsche: "Ich habe ihm zu seiner souveränen Leistung gratuliert. Sicherlich werden wir in den nächsten Tagen noch einmal ausführlicher sprechen."

Phantomtor endgültig vergessen

Vor diesem Gespräch gab Fandel schon einmal die offizielle Einschätzung des DFB zu Protokoll. "Die Schiedsrichter-Führung des DFB ist wirklich rundum zufrieden mit seiner WM-Premiere. Die Partie war erwartungsgemäß nicht gerade einfach zu leiten, aber er hat das über die komplette Spielzeit sehr professionell und gradlinig durchgezogen", äußerte Fandel: "Er wirkte jederzeit hochkonzentriert, hatte eine gute Körpersprache und auch dank seiner klaren Entscheidungen eine hohe Akzeptanz bei den Teams. Kurzum, er hatte das Geschehen zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle."

Durch die Leistung von Fortaleza konnte Brych seinen folgenschweren Fauxpas beim Phantomtor von Stefan Kießling in Sinsheim vor exakt 240 Tagen endgültig hinter sich lassen.

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