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WM-Aus: Fans und Kollegen fühlen mit Marco Reus

Der letzte Test vor Brasilien zeigte zwar eine starke Offensive, aber das DFB-Team muss einen weiteren Ausfall kompensieren.

Mainz. Nationalspieler Marco Reus hat tief enttäuscht auf sein vorzeitiges WM-Aus reagiert. Reus hatte im Länderspiel gegen Armenien (6:1) einen Teilriss der vorderen Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks erlitten.

"Ich weiß wirklich nicht, wie ich das in Worten ausdrücken soll, was ich gerade empfinde. Ein Traum ist von einer zur anderen Sekunde geplatzt", sagte der 25-Jährige der Bild am Sonntag.

Reus mit Kampfansage

"Ich muss jetzt auch nach vorne schauen, meine Reha ganz professionell angehen, denn es muss weitergehen", sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund und kündigte an: "Ich komme noch stärker zurück, als ich war."

Der deutschen Nationalmannschaft wünschte Reus, "dass sie unser Ziele auch ohne mich erreicht." Seine Teamkollegen schickten umgehend Aufmunterungen an den Pechvogel.

Mitgefühl mit dem Pechvogel

Shkodran Mustafi, der für Reus ins WM-Aufgebot nachrückte, meinte: "Es tut mir sehr leid für Marco, dass er sich nach so einer Bomben-Saison kurz vor der WM verletzt hat, und ich wünsche ihm eine schnelle und gute Besserung."

Schock auch beim BVB

Auch der BVB reagierte mit großem Bedauern auf die Nachricht. "Das ist ein schwerer Schlag für Marco, zumal er sich seit Wochen in überragender Form befindet", sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke: "Wir hoffen, dass er schnell wieder gesund wird und in der kommenden Saison im schwarzgelben Trikot wieder voll angreift."

Für Reus wäre das Turnier in Brasilien die erste WM geworden. Bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine war Deutschlands Fußballer des Jahres 2012 nur zu zwei Einsätzen gekommen.

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