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DFB bestätigt: Marco Reus muss auf WM-Teilnahme verzichten - Mustafi rückt nach

Er sollte eine der tragenden Figuren des deutschen Offensivspiels werden. Doch nun ist es bittere Gewissheit: Marco Reus wird die WM verpassen.

Mainz. Welch eine Schrecksekunde - und das ausgerechnet am Abend vor dem Abflug zur WM in Brasilien, wo doch der Feinschliff im Spiel der deutschen Nationalmannschaft auf dem Plan stand. Doch in der 45. Minute des Testspiels gegen Armenien trat das Sportliche merklich in den Hintergrund, als Marco Reus in einem Mittelfeldzweikampf böse umknickte.

Was bereits vermutet wurde hat der DFB nun offiziell bestätigt: Marco Reus wird nicht mit nach Brasilien reisen, für ihn rückt Shkodran Mustafi in den 23er-Kader nach. "Für ihn und uns ist dies extrem bedauerlich. Marco war super drauf", wird Bundestrainer Joachim Löw auf dfb.de zitiert. "In unseren Überlegungen für Brasilien hat er eine zentrale Rolle gespielt."

Vertrauen in Mustafi

Mit Mustafi nominiert Löw nun einen Innenverteidiger für Offensivspieler Reus nach. "Es ging uns nicht darum, Marco eins zu eins zu ersetzen", erklärte Löw und fügte an: "Shkodran hat uns im Trainingslager überzeugt, er ist fit, wir haben Vertrauen in ihn." Für den Verteidiger von Sampdoria Genua ist durch die Nachnominierung in den deutschen WM-Kader "ein Traum in Erfüllung" gegangen. "Es ist etwas Besonderes", sagte der 22 Jahre alte Abwehrspieler Sport1.

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