thumbnail Hallo,

Deutschland schoss sich in WM-Form gegen Armenien. Doch Bundestrainer Joachim Löw war nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt. Miro Klose hingegen ist glücklich.

Mainz. Das DFB-Team hat sich gegen Armenien warm geschossen. Überragender Mann war der eingewechselte Lukas Podolski. Doch er weiß, dass die Osteuropäer ein anderes Kaliber sind, als die Gegner bei der WM. "Bei der Weltmeisterschaft werden es andere Gegner, da müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Wir müssen die Dinger frühzeitig rein machen, dann läuft es anders.", erklärte er nach dem Spiel.

Glücklichster Spieler im DFB-Team dürfte am Freitagabend wohl Miroslav Klose gewesen sein, der den Uralt-Torrekord von Gerd Müller einstellte. "Natürlich bedeutet es mir etwas. Aber viel wichtiger ist es für mich, in Form zu kommen. Wenn sich die Mannschaft so präsentiert wie in der zweiten Halbzeit, komme ich zu meinen Torchancen und kann meine Tore machen", freute er sich nach der Partie. Zudem merkte er an, dass er im letzten Spiel "die Beine noch nicht" hatte, es jetzt aber wieder besser bei ihm läuft. Er hofft bei der WM wieder ganz fit zu sein.

Löw nicht ganz zufrieden

Mats Hummels kritisierte noch am Abend, dass die deutsche Nationalmannschaft gegen tiefstehende Gegner häufiger Probleme bekommt. "Schwierig wird es für uns immer, wenn der Gegner frei auf die Viererkette zuläuft", sagte er, lobte dann aber die Leistung nach dem 1:1-Auslgeich: "Uns ist nach dem 1:1 alles gelungen. Da haben wir zielstrebig nach vorne gespielt. In der ersten Halbzeit hätten wir mehr Tempo machen können."

Der Bundestrainer zeigte sich von dem Spiel seiner Mannschaft nicht ganz so angetan - vor allem, weil Armenien es den Deutschen lange schwer gemacht hatte. "Wir hatten wahnsinnig viel Ballbesitz übers ganze Spiel, der Gegner stand sehr tief. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme mit der Chancenverwertung und waren bei Flanken im Strafraum nicht optimal besetzt", erklärte er. Löw ergänzte, dass das Team noch ein paar Tage braucht: "Man hat gemerkt dass wir heute nach den zwei, drei freien Tagen bisschen frischer waren. Aber man hat auch gesehen, dass wir noch ein bisschen Zeit brauchen."

Dazugehörig