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Philipp Lahm, Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger trainieren in München

Die verletzten Stars der deutschen Nationalmannschaft machen Fortschritte und lassen die Verantwortlichen hoffen, dass der Kader zum ersten Gruppenspiel vollständig ist.

München. Der Genesungsprozess bei Kapitän Philipp Lahm, Torwart Manuel Neuer und Mittelfeldchef Bastian Schweinsteiger verläuft weiterhin vielversprechend. Die Leistungsträger der deutschen Nationalmannschaft absolvierten auch am Dienstag auf dem Gelände des deutschen Rekordmeisters Bayern München ein individuelles Training mit DFB-Fitnesstrainer Darcy Norman.

Lahm konnte nach seiner Kapselverletzung am Sprunggelenk erneut wie schon am Montag einige Übungen mit dem Ball machen. Dazu standen Steigerungsläufe und Koordinationsübungen auf dem Programm der drei Bayern-Stars. Auf ein torwartspezifisches Training mit Bundestorwarttrainer Andreas Köpke verzichtete Neuer allerdings noch.

Vor allem bei Lahm und Neuer ist trotz der Fortschritte fraglich, ob sie schon am Freitag beim letzten Länderspiel vor dem Abflug zur WM in Mainz gegen Armenien wieder einsatzfähig sind. Schweinsteiger dagegen dürfte zur Verfügung stehen.

Der 29-Jährige, den zuletzt eine Entzündung an der Patellasehne behinderte, war schon in Südtirol wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Beim 2:2 der DFB-Auswahl gegen Kamerun am vergangenen Sonntag hatte der Münchner aber noch gefehlt.

Khedira muss Sonderschichten schieben

"Ich gehe fest davon aus, dass alle drei Spieler dem Trainer zum WM-Start zur Verfügung stehen werden. Der Heilungsprozess verläuft sehr gut", hatte Teammanager Oliver Bierhoff erst am Wochenende in einem WamS-Interview geäußert. Das erste Gruppenspiel hat das DFB-Team am 16. Juni in Salvador gegen Portugal. Weitere Vorrundengegner sind Ghana (21.6.) und die USA (26.6.). Abflug nach Brasilien ist am Samstagabend.

Löw hat seinen 23 WM-Spielern von Montagmittag bis Donnerstagnachmittag noch einmal freigegeben. Dann trifft sich die DFB-Auswahl in Mainz zur Vorbereitung auf die Generalprobe gegen Armenien.

Alle Spieler bekamen vom Bundestrainer einen Trainingsplan mit nach Hause. Sonderschichten muss vor allem Sami Khedira schieben, der ein halbes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war und um den Anschluss kämpft.

Der Bundestrainer hatte am Montag seinen endgültigen 23-köpfigen Kader für das Turnier in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) benannt. Gestrichen wurden Shkodran Mustafi, Marcel Schmelzer und Kevin Volland.

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