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Brasilien-Trainer Scolari der Steuerhinterziehung beschuldigt

Der ehemalige portugiesische Nationaltrainer soll Millionensummen nicht versteuert haben. Die Ermittlungen wurden offiziell bestätigt.

Brasilia. Portugiesische Behörden ermitteln gegen Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari wegen Steuerhinterziehung. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch knapp einen Monat vor dem Beginn der Weltmeisterschaft (12. Juni bis 13. Juli).

Scolari soll während seiner Zeit als portugiesischer Nationalcoach zwischen 2003 und 2008 Einkünfte von sieben Millionen Euro nicht versteuert haben. Der 65-Jährige bestreitet die Vorwürfe. "Ich habe alle meine Steuererklärungen korrekt gemacht", teilte Scolari in einer Erklärung mit.

Scolari ist sich keiner Schuld bewusst

"Ich bin von der Korrektheit meiner Angaben absolut überzeugt. Wenn etwas falsch sein sollte, dann nicht durch mein Verschulden", sagte er und lud die Behörden ein, "alle Fakten" zu überprüfen.

2002 hatte Scolari das brasilianische Team in Südkorea und Japan zum fünften WM-Titel geführt. Danach übernahm er bis 2008 die Nationalmannschaft Portugals. 2014 soll vor eigenem Publikum der sechste Gewinn der Weltmeisterschaft für Brasilien folgen.

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