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Dortmund: Gündogan visiert Saisonauftakt an

Der WM-Zug ist für den BVB-Profi abgefahren, doch schon bald will Gündogan wieder angreifen. Für seine Genesung schreckte er auch vor einer Behandlung auf der Krim nicht zurück.

Dortmund. Während seine Nationalmannschaftskollegen die WM in Brasilien spielen, wird Ilkay Gündogan daheim weiter an seiner Fitness arbeiten. Der dann über ein Jahr verletzt fehlende Profi von Borussia Dortmund peilt den Beginn der neuen Bundesligasaison als Comeback-Zeitpunkt an.

"Ich fühle mich inzwischen besser und richte meinen Blick nach vorne", so Gündogan gegenüber der Sport Bild zum Stand seiner Genesung. "Die Sommermonate werde ich weiter nutzen, um körperlich in Top-Verfassung zu kommen. Mein Ziel, beim Saisonauftakt des BVB fit zu sein, ist realistisch. Das will ich auch schaffen."

Verletzung trat in einem Freundschaftsspiel auf

Der gebürtige Gelsenkirchener leidet seit August letzten Jahres an einem entzündeten Nerv im Rücken, bestritt in der abgelaufenen Bundesligasaison lediglich das Auftaktspiel beim FC Augsburg (4:0). Sein letzter Einsatz datiert vom Freundschaftsspiel der DFB-Elf gegen Paraguay (3:3) am 14. August, nach dem die Rückenproblematik akut wurde.

Zwischenzeitlich stand sogar hinter der weiteren Karriere des 23-Jährigen ein Fragezeichen. Zuletzt stellte sich aber eine Verbesserung ein, auch wenn es nicht mehr für die Teilnahme an der WM reichte. Dafür will er ab Sommer wieder angreifen. "Dann bin ich nach dieser vergangenen Saison für die nächste Spielzeit ja fast schon ein Neuzugang", so Gündogan.

Behandlung auf der Krim

Dafür ließ sich der frühere Nürnberger sogar in einem russischen Militärkrankenhaus auf der Krim untersuchen. "Ich war bei einigen Spezialisten, unter anderem auch mal in der Ukraine, um mir eine Expertenmeinung einzuholen", bestätigte der Mittelfeldspieler die Behandlung in der durch die Krim-Krise geopolitisch in den Fokus gerückten Region.

"Als er mit einem Dolmetscher bei uns ankam, baten wir ihn, noch mal darüber nachzudenken und eine andere Lösung zu finden. Doch er war unnachgiebig. Zwei Tage später kam er wieder und sagte, dass er bei uns bleiben will", zitiert das Blatt den Direktor der Klinik, Juri Ponomarenko.

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