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Hamburger SV: Mirko Slomka will von Nationaltrainer Jogi Löw lernen

Am 25. Spieltag kletterte der HSV erstmals auf einen Nicht-Abstiegsrang. Der Trainer sieht darin aber keinen Grund nachzulassen, sondern bereitet den Feinschliff vor.

Hamburg. In weniger als drei Monaten findet die Eröffnungsfeier der Weltmeisterschaft 2014 statt. Das Großereignis ist für Mirko Slomka eine Fortbildungsmöglichkeit. Den Spielstil der deutschen Elf möchte der Trainer für den Hamburger SV übernehmen.

"Bei der WM 2010 in Südafrika habe ich über 20 Spiele gesehen", erzählt der 46-Jährige und erklärt: "Ich darf dann auch immer das deutsche Team besuchen, bin bei einem gemeinsamen Abendessen dabei, kann mir einfach alles angucken." Neben den spaßigen Aspekten verfolgt Slomka auch sportliche Ziele: "Da kann man immer etwas für sich mitnehmen."

Von den Besten lernen

Was genau er aus Brasilien mitnimmt, teilte er der Hamburger Morgenpost ebenfalls mit: "Die Balleroberungen. Mit Ausnahme von den Bayern werden die meisten Tore nach ausgenutzten Balleroberungen erzielt", zudem sieht Slomka im schnellen Umschaltspielt die Perspektiven des HSV: "Wir haben die Spielertypen dafür."

Laut Slomka ist das Saisonziel der Hanseaten Platz 15 und besser. Nach dem Sieg im Abstiegsduell gegen den 1. FC Nürnberg kletterten die Hamburger erstmals auf einen Platz, der den Klassenerhalt bedeutet, aber trotz des Kampfgeistes betont der Trainer, dass „wir auch auf unser spielerisches Element setzen.“

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