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Joachim Löw nimmt keine Rücksicht auf Bayern München und Borussia Dortmund

Das deutsche Gigantentreffen zwischen Borussia Dortmund und Bayern München beschäftigt die DFB-Auswahl - auch Bundestrainer Joachim Löw.

München. Der deutsche Clasico wirft längst seine Schatten voraus - doch Bundestrainer Joachim Löw will auf das brisante Gigantentreffen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München keinerlei Rücksicht nehmen.

Dies versuche er sonst immer, "aber diesmal darf mir niemand kommen, dass ich jemanden schonen soll", sagte Löw vor den beiden Länderspiel-Klassikern in Italien am Freitag (20.45 Uhr) und in England am kommenden Dienstag (21.00 Uhr).

"Von Dienstagabend bis Samstag um 18.30 Uhr sollte es jeder schaffen zu regenerieren. Egal wie lange einer spielt", ergänzte der 53-Jährige vor dem Bundesliga-Topspiel am 23. November mit klaren Worten. Deshalb erwarte er schon, "dass unsere Spieler Gas geben, egal was am Samstag für ein Spiel ansteht".

Keine "atmosphärischen Störungen"

Elf Profis aus Dortmund (5) und München (6) stehen im Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Auch wenn Löw überzeugt ist, dass die Neuauflage des Champions-League-Finales für die Spieler "noch weit weg ist" - Thema ist die mit Spannung erwartete Partie schon seit Tagen, auch im Kreis der Nationalmannschaft.

Grundsätzlich sieht Löw aber trotz der großen Konkurrenz zwischen den beiden besten deutschen Klubs keine Probleme für das DFB-Team. Er könne "diese angeblichen atmosphärischen Probleme, über die immer gesprochen wird, nicht erkennen", hatte er am Dienstag in einem SZ-Interview gesagt. Auch mit Blick auf die WM 2014 sehe er nichts, "was mir Sorgen machen würde".

Lahm und Schweinsteiger pro Reus

Er räumte allerdings ein, dass es zunächst "nicht ganz reibungslos" verlaufen sei, den Dortmunder Block zu integrieren. "Aber es war nie so, dass die Bayern gesagt hätten: Wir lehnen die ab!", unterstrich Löw. Lahm und sein Vize Bastian Schweinsteiger seien zum Beispiel sogar "starke Befürworter" von Marco Reus gewesen: "Weil sie schnell gemerkt haben: Der hat außergewöhnliche Fähigkeiten, der bringt uns weiter."

Überhaupt wüssten Bayern und Dortmunder, so der Bundestrainer, "dass Eitelkeiten der Sache nicht dienen. Diese beiden Vereine werden sicher auch künftig das Gerüst der Nationalelf bilden".

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