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Der Mönchengladbacher Max Kruse hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Ganz gewöhnen kann er sich an die Nationalmannschaft aber noch nicht.

Mönchengladbach. Max Kruse von Borussia Mönchengladbach hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Vor zwei Jahren spielte der 25-Jährige noch in der 2. Liga, mittlerweile gehört er schon fast zum Stammpersonal der Nationalmannschaft. Für den Angreifer ist das immer noch "ein Traum". Außerdem verrät er, welcher Spieler ihn geprägt hat und wann er immer noch feiern geht.

Am 29. Mai debütierte Kruse unter Joachim Löw im Freundschaftsspiel gegen Ecuador (4:2). Mittlerweile hat er schon fünf Länderspiele auf dem Konto, darunter ein Tor – der WM-Kader ruft.

Trotzdem ist bei ihm immer noch Ehrfurcht vorhanden, wenn die Einladung zur DFB-Elf kommt. "Ich glaube, das würde niemandem anders gehen", verrät er im Interview mit der Welt am Sonntag. "Ich kannte diese Spieler vorher nur aus dem Fernsehen, war nie wirklich nah an der Nationalmannschaft dran. Da ist es ein großes Erlebnis, plötzlich gehöre ich dazu." Trotzdem fühle er sich mittlerweile gut aufgenommen.

Die großen Schritte auf der Karriereleiter habe er so nicht geplant. "Was ich erlebt habe, ist großartig. Davon habe ich immer geträumt. Das ist das, was ich immer wollte", betont der Angreifer. Über den FC St. Pauli kam er 2012 zum SC Freiburg ("Dann hatte ich das Glück, dass ich wieder in die erste Liga gehen durfte") und wechselte nach einem starken Jahr ("Es war schon ein rasanter Aufstieg") zur Borussia. In diesem Jahr steht er bei sieben Toren und sechs Vorlagen in zwölf Spielen.

Geprägt von Roy Präger

Vorbilder habe er natürlich immer noch, so Kruse: "Lionel Messi ist einer der besten Fußballer der Welt", erklärt er, "ich würde schon gerne so spielen wie er". Am stärksten beeinflusst habe ihn allerdings ein anderer: "Geprägt ist ein gutes Stichwort. Denn es war tatsächlich Roy Präger", erinnert er sich an den Stürmer, der unter anderem für den Hamburger SV und den VfL Wolfsburg auf Torejagd ging.

Für den Fußball hat Kruse nicht alles geopfert. "Die neunzig Minuten im Spiel sind die wichtigsten der ganzen Woche. Dafür tue ich alles" lässt er keinen Zweifel an seiner Professionalität aufkommen. Dennoch: Am Samstag nach dem Spiel muss Feiern "auch mal gestattet sein". Es sei "wichtig für den Kopf, mal unter Freunden zu sein oder zu feiern." Da müsse man auf den eigenen Körper hören.

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