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Nichts ist fix, was die Zukunft des Atletico-Stürmers angeht. Del Bosque erneuert sein Interesse und stellt eine baldige Entscheidung in Aussicht.

Madrid. Der spanische Nationaltrainer Vicente del Bosque zieht nach wie vor in Erwägung, den derzeit groß aufspielenden Diego Costa von Atletico Madrid für Spanien zu nominieren. Jedoch gibt er zu, dass er mit diesem Wunsch nicht allein steht: Auch Brasilien möchte den Angreifer für sich gewinnen.

Die internationale Zukunft von Costa war in letzter Zeit großes Gesprächsthema der Medien, nachdem Brasilien gezögert hatte, ihn nach seinen starken Leistungen und zehn Toren in acht Spielen in La Liga zu nominieren und Costa auch die spanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte.

Del Bosque will das Interesse an Costa jedoch keinesfalls als Affront gegenüber den Stürmern im spanischen Nationalteam verstanden wissen.

"Wir sind gezwungen zu handeln und uns mit ihm zu unterhalten," sagte der dem spanischen TV-Sender TVE. "Er befindet sich in einer schwierigen Phase, da auch Brasilien nicht das letzte Wort gesprochen hat, aber wir erwarten eine Entscheidung in den kommenden Wochen. Sollten wir ihn nominieren, dann ist dies keinerlei Respektlosigkeit gegenüber den anderen Stürmern. Aber Fakt ist: Man kann nicht alle zufriedenstellen!"

De Gea gehört die Zukunft

Unter anderem äußerte sich der Trainer auch zur Torhüterfrage bei La Roja: Mit Iker Casillas, Victor Valdes und Pepe Reina gebe es gegenwärtig drei starke Kandidaten, Manchester Uniteds David De Gea sei jedoch ein Mann, der bald allen den Rang ablaufen könne: "Man muss immer die Zukunft im Auge behalten, alle drei sind über 30. David De Gea spielt in einer hervorragenden Mannschaft und wir erhoffen uns viel von ihm in der Zukunft."


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