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Englands Nationaltrainer musste sich bezüglich seiner Aussage in der Halbzeitpause im Spiel gegen Polen öffentlich entschuldigen und wies alle Vorwürfe zurück

London. Englands Nationaltrainer Roy Hodgson (66) hat sich für seine vermeintliche rassistische Entgleisung gegenüber seines dunkelhäutigen Offensivspielers Andros Townsend (22) entschuldigt. Er habe den Spieler von Tottenham Hotspur in der Halbzeit des Quali-Spiels zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gegen Polen (2:0) mit dem Wort "Monkey" (zu deutsch Affe) nicht beleidigen wollen.

"Es war absolut keine Absicht von mir, etwas Anstößiges zu sagen. Ich habe das Andros in der Kabine auch sofort klargemacht", sagte Hodgson, "er hat mir und dem Verband auch versichert, dass er das nicht als Beleidigung aufgefasst hat."

Townsend äußerte sich am Donnerstag via Twitter zu dem Vorfall: "Ich weiß nicht, was der ganze Quatsch soll. Es war nicht beleidigend gemeint und von mir auch nicht so aufgefasst. Es lohnt sich nicht, darüber zu sprechen."

Aussage hatte keinen rassistischen Hintergrund

Auch der englische Fußballverband FA stellte sich am Donnerstag hinter Hodgson. Dieser sei "ein Mann von höchster Integrität", sagte Chairman Greg Dyke: "Er hat uns alles erklärt, seine Äußerungen hatten mit Sicherheit keinen rassistischen Hintergrund." Auch aus dem Team habe es keine Beschwerden an die Adresse des Verbands gegeben.

Zuvor hatten englische Medien berichtet, Hodgson habe seinem Team in der Halbzeit einen Witz erzählt, um die Mannschaft zu ermutigen, Townsend besser in Szene zu setzen. Dabei soll der Coach gesagt haben "füttert den Affen". Townsend hat jamaikanische Wurzeln. Stürmer-Star Wayne Rooney nannte die Rassismus-Vorwürfe gegen Hodgson "lächerlich. Er hat nichts falsch gemacht."

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