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Die Führungsriege des FC Bayern ist uneinig. Nach der Kritik von Hoeneß an der Nominierung von Götze stellt sich Sammer auf Löws Seite.

München. Nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß Kritik an der Nationalmannschafts-Nominierung von Mario Götze geübt hat, gibt es jetzt Widerspruch aus den eigenen Reihen. Sportvorstand Matthias Sammer unterstützt die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw gerade wegen der langen Verletzungspause des 21-Jährigen.

Wegen eines Kapselrisses war Götze von Ende August bis Ende September ausgefallen, weshalb Hoeneß dessen Nominierung für die WM-Quali-Spiele gegen Irland (11. Oktober) und Schweden (15. Oktober) im Kicker kritisiert hatte: "Für alle Beteiligten wäre es besser, er würde zwei Wochen voll trainieren, dann wäre er körperlich da, wo er sein müsste."

Dem konnte Sammer gegenüber der Bild nur bedingt zustimmen: "Die Anmerkung von Uli Hoeneß ist richtig, weil auch wir wollen, dass Mario hart trainiert, um wieder seinen optimalen Fitnesszustand zu erreichen."

Sammer: Nominierung hat nur Vorteile

Allerdings müsse man sehen, "dass bei uns fast alle Spieler auf Länderspielreise sind und deswegen in München in den kommenden Tagen gar kein normaler Trainingsbetrieb möglich ist".

Daher seien die Trainingseinheiten in der DFB-Auswahl für Götze sinnvoller. "Zusätzlich zum normalen Training wird Mario auch bei der Nationalmannschaft individuell mit den Fitnesstrainern vor Ort arbeiten. Außerdem glauben wir, dass Mario die Luftveränderung  gut tun wird. Wir sehen in der Nominierung von Mario nur Vorteile", betonte Sammer weiter.

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