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Nach dem Treffen mit Bundestrainer Löw am Rande des Champions-League-Spiels von Leverkusen hält Völler eine WM-Teilnahme von Kießling weiterhin für möglich.

Hamburg. Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen, glaubt weiter an eine WM-Chance für seinen erneut von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw nicht nominierten Torjäger Stefan Kießling.

Das Gespräch am Dienstag mit Kießling, Löw, Co-Trainer Hansi Flick und Bayer-Coach Sami Hyypiä sei "konstruktiv" gewesen, sagte der frühere DFB-Teamchef der Tageszeitung Die Welt. "Jogi Löw hat Stefan gefragt, ob er bereit ist zu helfen, falls Mario Gomez oder Miroslav Klose zur WM außer Form oder verletzt sind. Das hat Stefan bejaht", sagte Völler.

Kießling wolle in der aktuellen Situation mit den verletzt fehlenden Italien-Legionären "kein Notnagel" sein: "Aber wenn er gebraucht wird, ist er da." Spiele der 29-Jährige so gut wie in der vergangenen Spielzeit, werde es für Löw "ohnehin sehr schwer", ihn nicht mit zur WM 2014 in Brasilien zu nehmen, "unabhängig von Mario Gomez und Miroslav Klose", sagte der Weltmeister von 1990.

Früheres Gespräch gewünscht

Das Zusammenkommen mit Löw im Vorfeld der WM-Qualifikationsspiele gegen Irland in Köln (11. Oktober) und in Stockholm gegen Schweden (15. Oktober) hätte allerdings aus Völlers Sicht schon etwas früher stattfinden sollen: "Dann hätten wir uns viel Stress erspart."

Löw sagte nach Bekanntgabe der Nominierung am Freitag zum Torschützenkönig der vergangenen Saison: "Ich weiß, was er kann. Man würde ihm keinen Gefallen tun, ihn für ein Spiel dazuzuholen und dann wieder wegzulassen." Nach wie vor plant der Bundestrainer im Hinblick auf die WM vor allem mit Klose und Gomez, dahinter folgt als erste Ergänzung der Gladbacher Max Kruse.

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