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In Deutschland war die harte Gangart von Josip Simunic berüchtigt und gefürchtet. Im September machte auch Miralem Sulejmani damit Bekanntschaft. Nun steht das Strafmaß fest.

Zagreb. Die kroatische Nationalmannschaft muss in den abschließenden beiden Länderspielen der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien auf Innenverteidiger Josip Simunic verzichten. Der frühere Bundesliga-Profi sorgte mit einem brutalen Foulspiel gegen Serbien Anfang September für Negativschlagzeilen.

Wie mehrere serbische Medien übereinstimmend berichten, muss Simunic in den kommenden beiden Qualifikationsspielen gegen Tabellenführer Belgien (11.10.) und Schottland (15.10) aussetzen. Grund ist sein rücksichtloses Foul gegen den Serben Miralem Sulejmani, den er bei einem Konter umrannte

Der 35-Jährige sah deshalb am 8. Spieltag der WM-Qualifikationsgruppe A zehn Minuten vor dem Ende die Rote Karte. Der deutsche Schiedsrichter Dr. Felix Brych schickte den Profi von Dinamo Zagreb vorzeitig unter die Dusche.

Rückkehr zu den Playoffs

Die Mannschaft von Trainer Igor Stimac muss nun ohne den Routinier den letzten notwendigen Punkt für die sichere Playoff-Qualifikation erkämpfen. Als Tabellenzweiter haben die Kroaten sechs Punkte Vorsprung vor Serbien, Spitzenreiter Belgien liegt fünf Zähler in Front.

Simunic, der für seine kompromisslose bis überharte Spielweise bekannt ist, dürfte aber für die Ausscheidungsspiele wieder zur Verfügung stehen. Während seiner Karriere handelte er sich bereits zehn Platzverweise ein. Sieben davon datieren aus seiner Zeit in der Bundesliga. Zwischen 1998 und 2011 lief der gebürtige Australier für den Hamburger SV, Hertha BSC und 1899 Hoffenheim auf.

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