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Leverkusens Sportchef respektiert Joachim Löws Entscheidung, Kießling trotz aller Erfolge nicht für die Nationalmannschaft zu berücksichtigen und mahnt zu "Ruhe".

München. Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen kann mit dem Status quo und der augenblicklichen Nichtnominierung von Bayer-Torjäger Stefan Kießling durch Bundestrainer Joachim Löw leben.

"Mir ist es lieber, dass er erst mal nicht eingeladen ist anstatt eine Alibi-Einladung aufgrund öffentlichen Drucks", sagte der 53-Jährige im Fußball-Talk "Doppelpass" bei Sport1: "Er hat immer noch die Chance, sich mit den beiden Nationalstürmern Woche für Woche zu messen." Am Samstag hatte Kießling beim 3:1 gegen Wolfsburg zwei Tore für Leverkusen erzielt.

Die derzeitige Lösung sei für alle Beteiligten am besten. "Es müssen alle Ruhe bewahren", betonte Völler, "man muss akzeptieren, dass Joachim Löw derzeit andere Pläne hat. Ich glaube, wenn Not am Mann ist im nächsten Jahr, dann wird Stefan bereit stehen, um Deutschland zu helfen. Er muss es dem Bundestrainer so schwer wie möglich zu machen, ihn nicht zu nominieren. Und wenn er Spiele abliefert wie gestern, dann wird es schwer für Löw."

Völler: Leverkusen kann Dortmund und Bayern "nicht den Kampf ansagen"

Zur Zielsetzung von Bayer in der laufenden Saison als dritte Kraft neben Triple-Sieger Bayern München und Tabellenführer Borussia Dortmund sagte der Weltmeister von 1990: "Wir wollen gewinnen. Aber man darf doch nicht so bescheuert sein, Dortmund und Bayern in der Liga den Kampf anzusagen." Natürlich könne sich Bayer hin und wieder erlauben, "einen Son vom HSV zu verpflichten. Aber in Zukunft wollen wir umso mehr in den Jugendbereich aggressiver rein gehen und Spieler ausbilden", äußerte der ehemalige DFB-Teamchef.

Angetan ist Völler vom Leistungsvermögen des BVB: "Man muss wirklich den Hut ziehen, wie Borussia Dortmund in die Saison gestartet ist. Das Spiel am Samstag war schon toll."

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