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Franck Ribery wurde von französischen Medien nach seinem Doppelpack gegen Weißrussland schon als der "Retter" betitelt. Der Franzose sieht das jedoch anders.

Gomel. Vor dem 4:2-Sieg der französischen Nationalmannschaft gegen Weißrussland wies die Statistik fünf torlose Spielen in Folge für 'Les Bleus' aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem 1:0-Rückstand gegen die Weißrussen erlöste Franck Ribery vom FC Bayern München die Franzosen endlich mit einem Doppelpack.

Von den Medien wurde er nach der Partie als der "Retter" gefeiert, Ribery aber widersprach: "Ich bin nicht der Retter", stellte 'Europas Fußballer des Jahres 2013' klar. "Ich traf, als meine Mannschaft mich brauchte." Mit seinen beiden Toren egalisierte der linke Flügelspieler jeweils einen Rückstand auf die Weißrussen. "Wir sind froh, dass wir so eine zweite Halbzeit gespielt haben."

Ohne den derzeit für die Nationalelf unglücklich agierenden Karim Benzema in der Startelf gelang es den Franzosen, den Bann der torlosen Spiele zu brechen. "Wir haben ein lange Zeit nicht getroffen", so Bayerns Superstar, "und nach dem 2:1 hatten wir Glück, so schnell wieder auszugleichen." Neben Ribery trafen außerdem noch Samir Nasri und Paul Pogba.

Trotz Verletzung der beste Franzose

Ribery belohnte seine aktiven Bemühungen doppelt und legte so den Grundstein für den ersten Sieg seit dem 3:1 über Georgien im März. Dabei war ursprünglich gar nicht klar, ob der flinke Franzose überhaupt für die Equipe Tricolore auflaufen könne. Eine Zerrung des Gesäßmuskels bereitete ihm einige Sorgen vor der Partie. "Einige andere Spieler hätten mit meiner Verletzung wahrscheinlich nicht gespielt", glaubt Ribery. Dem Dribbler zufolge hatte sein Physio einen großen Anteil an seiner Genesung.



Der Trainer der Franzosen, Didier Deschamps, lobte seinen Schützling: "Franck ist ein großartiger Spieler, das stellt er immer wieder unter Beweis." Bezüglich der Teamleistung erklärte er folgendes: "Es war schwer und wir hatten nicht sehr viele Chancen in der ersten Hälfte", so Deschamps. "Wir lagen 2:1 zurück und waren weit entfernt von unserem Ziel. Doch wir erzielten vier Tore. Das hat Frankreich seit 2009 nicht mehr geschafft", zeigte sich der Franzose am Ende doch zufrieden.

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