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Färöer-Coach Lars Olsen: "Habe noch nie eine Siegprämie bekommen"

Der Trainer von Deutschlands Quali-Gegner mag seinen Job beim krassen Außenseiter. Obwohl die Voraussetzungen mau sind.

Torshavn. Am Dienstag um 20.45 Uhr empfangen die Färöer in der WM-Qualifikation Deutschland. Das Insel-Team aus dem Nordatlantik hat in der laufenden Quali noch keinen Punkt geholt. Nationaltrainer Lars Olsen hat trotzdem Spaß an seinem Job. Wegen Erfolglosigkeit wird er wohl nicht gefeuert.

"Die Erwartungen vor Spielen wie gegen Deutschland sind nicht hoch", erklärte Olsen der Bild: "Ich habe eine Prämie für jeden Sieg im Vertrag. Auch gegen Liechtenstein. Leider wurde die noch nie ausgezahlt."

Mit null Punkten aus sieben Partien und 3:22 Toren belegen die Färöer Inseln den letzten Platz in Gruppe C. Kein Wunder: Nur acht Spieler sind Profis. "Der Rest arbeitet acht Stunden am Tag. Als Bauarbeiter oder Banker. 15 Spieler müssen sich für Training und Länderspiele Urlaub nehmen", sagte der 52-jährige Däne, der seit 2011 hauptamtlicher Färöer-Coach ist.

Färöer oft nicht ernst genommen

Die Färöer werden von den Gegnern oft nicht so ernst genommen. "Das Gefühl hatten wir gegen Schweden, Österreich und Irland. Und ich bin mir sicher, dass auch Deutschland so denken wird", meinte Olsen.

In insgesamt drei Partien gegen das DFB-Team verloren die Färöer immerhin nie höher als 0:3. Beim bisher einzigen Spiel auf den Färöer schrammte der krasse Außenseiter sogar haarscharf an einer Sensation vorbei. Im Juni 2003 erzielten Miroslav Klose (89.) und Fredi Bobic (90.) erst in der Schlussphase die Tore beim 2:0-Sieg für Deutschland.

EURE MEINUNG: Wieviele Tore schießt die DFB-Elf gegen die Färoer?

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