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Aserbaidschan ging in Tel Aviv durch einen Sonntagsschuss in Front. Bemühte Israelis retteten einen Punkt, der im Kampf um ein WM-Ticket aber zu wenig sein könnte.

Tel Aviv. Die von Ex-Bundestrainer Berti Vogts betreuten Aserbaidschaner haben sich einmal mehr als Stolperstein für einen Favoriten erwiesen. In Israel erkämpfte sich die Mannschaft vom Kaspischen Meer ein 1:1 (0:0).

Israel - Aserbaidschan 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Amirgulijew (61.), 1:1 Schechter (73.)

In Tel Aviv fand Israel gegen das noch sieglose Aserbaidschan nur mühsam ins Spiel. Die Direktabnahme von Eytan Tibi aus halblinker Position an den Außenpfosten (18.) war die beste Aktion der Israelis vor der Pause. Die von Berti Vogts defensiv eingestellten Aserbaidschaner machten es dem Favoriten schwer und konterten zugleich gefährlich. Ein Sonntagsschuss von Rahid Amirgulijew aus 30 Metern brachte Aserbaidschan in der 61. Minute schließlich sogar in Front.

Israel reagierte wütend und kam nur zwei Minuten später durch den eingewechselten Elyaniv Barda zu einer Doppelchance, bei der zunächst der Pfosten und anschließend Agajew im Weg standen. Der Ex-Kaiserlauterer Itay Schechter machte es in der 73. Minute besser, als er eine flache Hereingabe aus sechs Metern zum 1:1-Endstand über die Linie drückte.

Israel ist damit in der Gruppe F gegenüber Portugal und Russland ins Hintertreffen geraten. Direkte Duelle mit beiden Kontrahenten lässt der Mannschaft von Eli Guttmann aber noch alle Möglichkeiten.

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