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3:0 besiegte Rumänien am Abend das Team aus Ungarn. Das Spiel wurde jedoch durch schwere Ausschreitungen überschattet. 62 Personen wurden festgenommen!

Bukarest.  62 Festnahmen, 16 Stadionverbote, zwei verletzte Polizisten - das ist die traurige Bilanz der schweren Ausschreitungen rund um das Fußball-WM-Qualifikationsspiel zwischen Rumänien und Ungarn (3:0) am Freitagabend in Bukarest.

Fliegende Flaschen und Feuerwerkskörper

Ungarische Fans hatten bei ihrer Ankunft am Bahnhof und später in der Altstadt und rund um das Stadion randaliert. Wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete, warfen sie Flaschen und Feuerwerkskörper, zudem schwenkten sie Fahnen mit rechtsradikalen Emblemen.

Zwei verletzte Polizisten

Es kam auch zu Schlägereien mit rumänischen Anhängern. Die Polizei setzte Tränengas ein und ging mit Schlagstöcken gegen die Randalierer vor. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Ein Polizist erlitt eine Schulterverletzung, er konnte das Krankenhaus nach Angaben des rumänischen Polizei-Generalinspektors Mircea Olaru aber schon wieder verlassen. Der zweite Polizist wurde von einem Stein getroffen und erlitt eine schwere Gesichtsverletzung. Er muss weiter im Krankenhaus behandelt werden.

Olaru teilte mit, dass gegen 16 ungarische Anhänger Stadionverbote für ein Jahr verhängt wurden.

Chancen auf die Play-Ofs

Durch den 3:0-Erfolg, liegen die Rumänen nun auf Platz 2 in Gruppe D und haben somit beste Chancen auf das Erreichen der Play-Of-Spiele.

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